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An FHs und Unis

Wieder mehr Studienanfänger in Österreich

Im Wintersemester 2006/07 haben an den österreichischen Universitäten und Fachhochschulen (FH) mehr Studienanfänger als je zuvor ihre Ausbildung begonnen.

Nach Angaben des Bildungsministeriums gibt es heuer rund 33.400 Erstsemestrige an den Unis und 9.640 an den FH. Seit Einführung der Studiengebühren im Jahr 2001 sind die Anfängerzahlen an den Universitäten um 24 Prozent und jene an den Fachhochschulen um 81 Prozent gestiegen.

Bei den Anfängern an den Unis ergibt sich der neue Anfängerrekord allerdings nur durch die Zugrundelegung der derzeitigen Zulassungsbedingungen. Im Vorjahr wurden etwa an der Medizin-Uni Graz (MUG) sämtliche Studienwerber zugelassen und dann nach einem Semester auf 100 reduziert. Diese Auswahl fand heuer bereits vor dem ersten Semester statt, weshalb die Abgewiesenen nicht in der Statistik aufscheinen. Aus diesem Grund wurden sie auch nachträglich aus der Statistik des Vorjahrs entfernt, weshalb nun statt zirka 34.000 Erstsemestrige für 2005 nur 32.300 aufscheinen.

An den FH ist die Zahl der Erstsemestrigen heuer wieder stärker als in den Vorjahren gewachsen. Grund dafür ist die Expansion im Gesundheitssektor: Im laufenden Studienjahr starteten die ersten 20 FH-Studiengänge im medizinisch-technischen (z.B. Ergotherapie, Physiotherapie, Diätologie, Radiologietechnologie) bzw. Hebammenbereich. Anders als die bisherigen FH-Studiengänge werden diese nicht vom Bund über einen Normkostenbeitrag finanziert, sondern von den Ländern.

Insgesamt studieren an den Universitäten derzeit 222.000 Personen und an den FH rund 28.000. Damit sind rund 250.300 Personen in einer tertiären Ausbildung, um rund 4.500 mehr als im Vorjahr.

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