Gastro

138 Euro für Tisch bei Figlmüller

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Eine US-Plattform lässt weltweit Touristen Tische in Gourmet-Hotspots zu Wucherpreisen ersteigern. Ein Gastronom aus Wien steigerte privat mit und war ziemlich überrascht.

Geld mit weltweiten Tisch-Reservierungen in beliebten Restaurants macht die amerikanische Plattform „Appointment Trader“. Sie bietet Privatpersonen an, Reservierungen zu ersteigern. Wie der "Kurier" berichtet, steht das Restaurant Figlmüller in der Bäckerstraße ganz oben auf der Rangliste der hierzulande beliebtesten Gasthäuser, gefolgt von „Das Loft“, „Rote Bar“ im Sacher und „Café Central“.

Wucher mit Bots

Über Medien wurde Gastronom Hans Figlmüller auf diese Geschäfte aufmerksam und steigerte um einen Tisch im eigenen Haus mit: Ergebnis für 138 Euro wäre er mit dabei. Wohlgemerkt bei einer Reservierung, die noch gar nicht getätigt wurde und von 30 Bots per Computer versucht wird. Und bei der die Plattform mitverdient. Laut einem Bericht der „Washington Post“ versucht der Staat New York, solche Preistreiber-Websites abzuschaffen. Bei Figlmüller reicht zur Tischreservierung nach wie vor ein Anruf etwa vier Tage vorher.

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