19-Jähriger dreht durch

190.000 Masken-Muffel in der U-Bahn

Die Aggressivität der Corona-Leugner in Wiens Öffis steigt wieder stark an. 

Wien. Das Leben für die 330 Mitarbeiter der Security-Truppe der Wiener Linien wird immer härter: Als drei von ihnen, zwei Männer und eine Frau, am Montag einen 19-jährigen österreichischen Staatsbürger in der U-Bahn-Station am Westbahnhof ansprachen, weil er ohne Maske unterwegs war, drehte der Bursche regelrecht durch.


Faustschläge für Securitys. Er verteilte rüde Stöße und attackierte das Trio schließlich mit Faust­hieben, sodass sich alle drei danach mit leichten Verletzungen in Spitalsbehandlung begeben mussten.
Polizistin attackiert. Als ­Polizisten des Stadtpolizeikommandos Josefstadt zum Tatort kamen, eskalierte die Situation noch einmal: Während der Kontrolle riss der Bursche plötzlich einer Beamtin den Ausweis aus der Hand und wollte davonlaufen. Bei der folgenden Festnahme wehrte er sich so vehement, dass auch ein Polizist leicht verletzt wurde.
Der 19-Jährige landete über Anordnung der Staatsanwaltschaft noch am Montag in einer Justizanstalt.

Explodierende Zahl bei Maskenverweigerern

Anstieg. Waren von Anfang des Jahres bis August noch 155.000 Personen von Securitys angesprochen worden, weil sie keine Maske trugen, stieg die Zahl seit dem späten Frühjahr rasant an: Seit April waren es schon 190.000 Ansprachen. Während davor kaum Maskenverweigerer rausgeworfen werden mussten, zeigten sich zuletzt 15.000 Maskenmuffel uneinsichtig und wurden der U-Bahn verwiesen.



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