28-Jährigen in Rücken gestochen: Jetzt spricht das Opfer

Andac A. beschreibt den Täter

28-Jährigen in Rücken gestochen: Jetzt spricht das Opfer

Wien. Der 28-jährige Andac A., dem am Samstagabend in Wien-Hernals von einem Unbekannten mit einem Messer von hinten in den Oberkörper gestochen wurde, hat gegenüber der Webseite des Vereins Türkische Kulturgemeinde Österreich den Vorfall näher geschildert. Demnach sei der unbekannte Mann in etwa zwei Meter groß gewesen und habe kurze Haare sowie einen Dreitagesbart getragen.

messer1.jpeg.jpg © türkischegemeinde.at Die Wunde: Der Stich verfehlte nur knapp die Hauptschlagader. 

messer1.jpg © türkischegemeinde.at Vertreter des Vereins "Türkische Kulturgemeinde Österreich" besuchten das Opfer im Spital.  

Begegnet sei er dem Täter in der Taubergasse auf Höhe der Rosensteingasse, erinnerte sich der türkische Staatsbürger. Der Angreifer habe etwas in der Hand gehalten, das wie ein Holzbrett ausgesehen habe. Darin könnte er das Messer versteckt haben, vermutete der 28-jährige Student.

Andac A. beschreibt den Horror

Die Messer-Attacke, die nur knapp seine Hauptschlagader verfehlte, wird Andac A. für immer prägen. Grundlos stach ihm der unbekannte Täter, der nach wie vor in Wien unterwegs ist, in den Rücken. Einen Schock, den der 28-Jährige wohl nie mehr ganz wegbekommen wird. Andac A. dachte zunächst, einen unglaublich harten Faustschlag bekommen zu haben. 

Er flüchtete vor dem Angreifer und merkte erst Minuten später, dass sein Shirt an der Stelle nass war. Er geriet in Panik und begann sofort um Hilfe zu schreien.

Den Ablauf beschreibt Andac A. dann gegenüber "türkischegemeinde.at" wie folgt: "Als ich weggelaufen bin und nach Hilfe geschrien habe, sind Menschen auf mich zugekommen und haben mir gesagt, dass ich eine tiefe blutige Wunde am Rücken habe. Dann habe ich verstanden, dass dieser Mann, den ich gerade noch am Straßenrand stehen gesehen habe, versucht hat, mich zu erstechen. Ich kann mich noch erinnern, dass er etwas in der Hand hatte, was für mich wie ein Holzbrett ausgeschaut hat. Vermutlich war darin das Messer versteckt. Ich hatte mir so etwas wirklich nicht erwartet. Man hat mich dann sofort in das Lorenz Böhmer Unfallkrankenhaus gebracht, in welchem ich bis jetzt noch auf der Intensivstation liege. Ich fühle noch immer einem Schockzustand und muss erst verstehen, wie das alles passiert ist."

Nach dem Täter wird weiterhin gefahndet, sagte ein Polizeisprecher der APA. Die Täterbeschreibung vonseiten des Opfers wurde nicht offiziell bestätigt.

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