AKH

3.400 Mitarbeiter im Krankenstand

AKH verschiebt jetzt Hunderte Operationen

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Krankenstände, Corona-Welle und Gastpatienten sorgen für schwere Probleme. 

Wien. Während bundesweit die Quarantäne auf fünf Tage verkürzt und sogar ein Ende ohne Frei­testen möglich sein soll, stöhnt das Wiener Gesundheitssystem unter schwerem Dreifach-Stress.
Laut einem internen Papier, das in der ZiB 2 zitiert wurde, sei „ab sofort eine Reduktion des OP-Programms auf Notfälle und nur auf absolut dringliche Notfälle erforderlich“. Die Situation würde sich, so das AKH-interne Papier, erst zu Ostern entspannen. Der Wiener Gesundheitsverbund bestätigte die Echtheit dieses Dokuments noch am späten Freitagabend via Twitter.


Dreifach-Belastung für die Wiener Spitäler


Krankenstände. Schuld an der prekären Lage sei die hohe Zahl der Krankenstände beim Wiener Spitals­personal: 1.900 MitarbeiterInnen seien wegen Omikron, 1.500 weitere wegen anderer Beschwerden im Krankenstand. Zusätzlich seien derzeit wieder sehr viele GastpatientInnen aus anderen Bundesländern in Wien in Spitalsbehandlung – insgesamt 700, davon 343 allein im AKH. Bei den Covid-PatientInnen seien es 31 aus den Bundesländern, davon sieben im AKH. „Die Kombination aus Krankenständen, vielen GastpatientInnen und rasanten Steigerungen bei den Infektionszahlen in Wien befeuern die Situation zusätzlich“, erklärte der Gesundheitsverbund.
Man bewerte die Situation täglich, wolle ab Mitte nächster Woche die Einschränkungen schrittweise zurückfahren und bis Ostern wieder die vollen OP-Kapazitäten bereitstellen.  

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