Preisexplosion

Gebührenlawine donnert über Wien

Kosten Preise
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Die ÖVP will per Dringlichkeitsantrag die Gebühren­lawine in Wien stoppen.
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Wien. ÖVP-Finanzsprecher Manfred Juraczka versteht die Welt nicht mehr: „Die Gebühren- und Kostenbelastung für eine durchschnittliche Familie in Wien stieg in zehn Jahren um 32,6 Prozent. Die reguläre Inflation betrug 19,8 Prozent. So geht es nicht weiter.“ Deshalb wird die ÖVP am Donnerstag im Wiener Landtag in einem Dringlichkeitsantrag einen sofortigen Stopp der Gebührenlawine fordern – zum einen zahlt jede Durchschnittsfamilie fürs Wohnen schon um 32,6 Pro­zent mehr. Und das ist erst der Anfang.

Parken wurde um stolze 83,3 Prozent teurer

Explosion. Denn ebenfalls in den letzten zehn Jahren kam es zu teils abenteuerlichen Gebührenerhöhungen, oft ums mehr als Vierfache der Inflationsrate:

  • Die Parkgebühren stiegen um 83,3 Prozent.
  • Die Kosten für Büchereien um 66,6 Prozent.
  • Die Hundehalter zahlen um 65,1 Prozent mehr.
  • Selbst Gräber kosten um satte 46,3 Prozent mehr.
Gebührenlawine donnert über Wien
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Für Juraczka ist die Belastungslawine einfach nicht mehr länger tragbar: „Die verfügbaren Haushalts­einkommen der Wienerinnen und Wiener wuchsen in den letzten zehn Jahren nur um 7,7 Prozent auf 22.500 Euro pro Jahr. Das heißt, dass wir ausgerechnet in Zeiten, wo durch die Coronakrise mit Kurzarbeit und Co. jetzt oft ohnehin noch einmal weniger Einkommen verfügbar ist, die Gebühren weiter hinaufschnalzen. Die Stadt muss endlich effizienter wirtschaften und zu sparen beginnen“, kritisiert der VP-Mann noch einmal scharf die für Anfang des nächsten Jahres neu angekündigten Gebührenerhöhungen für Müll und Co.

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