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Heute kommt der nächste Gebühren-Hammer

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Wiener Haushalte zahlen bis zu 1.000 Euro in zwei Jahren bei Gebühren und Co. drauf. 

Heute ist der Tag der Wahrheit: Es wird von der Statistik Austria die offizielle Inflationsrate zum Stichtag 1. Juli veröffentlicht -und laut Valorisierungsgesetz werden damit in Wien quasi automatisch die Gebühren um die Höhe der Inflation hinaufgesetzt, wenn die Rate auf über fünf Prozent geklettert ist. Weil davon auszugehen ist, dass die Inflation fast in zweistellige Höhen klettert, wird es auch massive "Gebührenanpassungen" geben, woran laut Finanzstadtrat Peter Hanke "letztlich kein Weg vorbei führt".

Stunden-Parkschein wird 2,40 bis 2,50 €kosten

Mehrkosten. Zusätzlich zur 92-prozentigen Preiserhöhung bei der Fernwärme, zu satten Tariferhöhungen bei der Wien-Energie, zu Erhöhungen bei den Gemeindebau-Mieten, die etwa das SP-regierte Traiskirchen und das KPregierte Graz ausließen, wird das Leben in Wien noch einmal teurer:

So könnte eine Stunde Parken in der Kurzparkzone statt 2,20 Euro künftig 2,40 oder 2,50 Euro kosten, die Erhöhungen bei Wasser, Abwasser und Müll kosten ab 2023 im Vergleich zu 2021 um 70 Euro mehr, berechnete die ÖVP-Wien, die vorrechnet, dass ein durchschnittlicher Floridsdorfer Haushalt in zwei Jahren mit rund 1.000 Euro Mehrkosten rechnen muss. 

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