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Polizei-Einsatz unter Wiens Minarett

Panik nach Schüssen vor größter Moschee Österreichs

Schüsse am Bruckhaufen verstören die muslimische Gemeinde Wiens.

Samstag, kurz vor 14 Uhr. Bei der Polizei treffen gleich mehrere Anrufe ein: Geschockte Menschen, die wegen des Massakers von Christchurch in Neuseeland mit 44 toten Muslimen in Panik sind, alarmieren die Exekutive, dass Schüsse direkt vor Österreichs größter Moschee am Bruckhaufen in Floridsdorf gefallen seien.

Schüsse fielen direkt vor Eingang zur Moschee

Die Polizei raste zum Tatort – und fand laut einem Sprecher tatsächlich die Hülsen von gleich mehreren Geschoßen vor. „Es waren aber zum Glück Patronen aus einer Schreckschusspistole, wie sich herausstellen sollte“, erklärt ein Sprecher der Wiener Polizei.

Polizei findet in Cabrio mutmaßliche Tatwaffe

Schreckschusspistole. Die Polizisten durchkämmten das Gelände und fanden schließlich in einem Cabrio die mutmaßliche Tatwaffe – tatsächlich eine Schreckschusspistole. „Es deutet alles eher auf einen Streit zwischen zwei Autofahrern als auf ein politisches Motiv hin“, heißt es von der Wiener Polizei.

Trotz alledem herrscht bei vielen Politikern Wiens derzeit eine tiefe Besorgnis über die angeheizte Stimmung zwischen Muslimen und einigen Anrainern, die sich vor allem hier – unter dem 32 Meter hohen Minarett – immer wieder am Streit über Lärmbelästigung und, wie in ÖSTERREICH berichtet, einigen Plänen für den Ausbau der Moschee entzündet. Josef Galley



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