Wien-Ottakring

Sex-Mord an Transsexuellem in Wien

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Der gefesselte Tote in einer Wohnung in Ottakring war eine Transfrau und Prostituierte.

Über Facebook und in der Szene geht die Nachricht derzeit um: Hande Ö. ist das Opfer, das dieser Tage in einer Wohnung im 16. Bezirk gefunden wurde. Der 35-jährige bekennende Transgender war bei den Party-People sehr bekannt.

VIDEO: Mord an Transexuellem

Der Transfrau mit dem mädchenhaften Gesicht und dem üppigen Busen war Stammgast im Box-Discoclub im Keller vom Hilton, wo er bzw. sie sich am vergangenen Samstag auch  angesagt hatte, aber nicht auftauchte. Das letzte Mal war Hande nach eigenen Angaben auf Facebook mit ihrer Freundin Senay am 17. Jänner in der Albertina Passage, zwei Tage später postete  sie noch etwas im Internet – danach Funkstille.

Freunde machten sich Sorgen – Senay hinterließ an der Tür zum Studio der 35-Jährigen sogar einen Zettel, auf dem sie mit Lippenstift schrieb: „Ruf mich an!“.

3.000 Euro aus dem Sex-Studio verschwunden
Doch am Sonntag, als sich Nachbarn des Hauses in der Haymerlegasse über üblen Geruch beschwerten, der sich aus den Räumlichkeiten im Mezzanin ausbreitete, war es dann traurige Gewissheit: Hande ist tot. Dann der nächste Schock: Der aus ¬Izmir stammende Türke, der in den mit Matratzen übersäten Räumlichkeiten seine Sex-Dienste angeboten hatte, war offenbar vor einer Woche schon getötet worden. Das bestätigte die Polizei.

Wie berichtet, ergab die Obduktion „Tod durch Ersticken“ unter Verwendung  eines Tuchs, zudem war der nackte Körper gefesselt, sodass auch ein Unfall beim Sadomaso-Spiel nicht ausgeschlossen werden kann.

Dennoch spricht einiges für einen Mord während oder nach dem Sex durch ¬einen Kunden. Wie ÖSTERREICH aus informierter Quelle erfuhr, fehlten bei dem Opfer einige persönliche Gegenstände sowie mindestens 3.000 Euro, die das Opfer bei sich hatte, weil der Ladyboy sich eine neue Bleibe suchte.  Laut der Organisation „Asyl in Not“ war Hande Asylantin  und daher gezwungen, im Rotlicht zu arbeiten.         

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