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So kam es zum Todes-Drama im Prater

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Eine Fahrgeschäft-Mitarbeiterin wurde tödlich von einer Gondel getroffen. 

Kurz vor 21 Uhr kam es am Dienstagabend im Wiener Wurstelprater zu einem tödlichen Unfall. Eine Frau wurde bei der Attraktion "Olympia Looping" von einer Gondel eingeklemmt und starb an Ort und Stelle. Jede Hilfe kam zu spät. Wie Augenzeugen berichten, stand die 31-Jährige sehr nahe am Fahrgeschäft und wurde von einer Gondel am Kopf getroffen. Es  deutet derzeit alles auf einen tragischen Arbeitsunfall hin - es gibt keine Anzeichen für ein Fremdverschulden.

Wie die Polizei ÖSTERREICH bestätigte, war die 31-jährige Frau eine Mitarbeiterin des Fahrgeschäfts. Der Olympia Looping kam erst in diesem Frühjahr nach Wien. Erst seit 14. Februar 2022 war die Attraktion im Prater im Betrieb. Jetzt kam es nur eineinhalb Monate später zu dem tödlichen Unfall.

© APA/ALEX HALADA
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Olympia Looping war ganz neu im Prater

Transportable Achterbahn. Bevor der Olympia Looping im Frühjahr im Prater aufgestellt wurde, war die größte transportable Achterbahn der Welt (mit einer Streckenlänge von 1.250 Metern) schon an vielen anderen Orten im Einsatz. Eröffnet wurde die Bahn im Jahr 1989 beim Münchner Oktoberfest. Mit ihren fünf Loopings sollte sie eine der Hauptattraktionen auf jedem Volksfest sein

© APA/ALEX HALADA
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100 km/h. Die Gondeln bewegen sich mit bis zu 100 km/h auf der Achterbahn. Bremsen und moderne Technik sollen den Betrieb sichern. Der Mitarbeiterin half es nichts. 

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