Wien-Favoriten

Vater (51) hatte Sex mit seiner Tochter (2)

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Einem aufmerksamen Arbeiter ist es zu verdanken, dass ein kleines Mädchen gerettet wurde.

Nach dem Missbrauch seiner zweijährigen Tochter muss Täter Walter H. (51, Name geändert) für fünf Jahre ins Gefängnis, kommt dann in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher und muss dem Opfer 10.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung. Das Verbrechen ist aufgefallen, weil ein Arbeiter zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.

Bauarbeiter filmte Szene als Beweis für Polizei mit

Der Held heißt Anton M. (43), selbst Familienvater. Der Arbeiter war am 10. Februar auf dem Dach eines Gebäudes in Favoriten, als er kurz nach seiner Frühstückspause den Missbrauch durch das Fenster beobachtete. „So etwas Schreckliches habe ich noch nie erlebt“, sagt der 43-Jährige kurz danach im ÖSTERREICH-Gespräch. Der Arbeiter reagierte sofort, zückte sein Handy und filmte die ekelhafte Szene mit. „Damit ich einen Beweis für die Polizei hatte.“ Dann alarmierte er die Beamten.

Angeklagter ist schon 
elfmal vorbestraft

Nach der Festnahme hatte Walter H. gestanden, seine Tochter bereits im Jänner erstmals missbraucht zu haben. Für die Staatsanwältin am Straflandesgericht Wien „ein unbegreifliches Verbrechen sexueller Natur“.

Der Angeklagte war bereits vorbestraft und wurde im Jahr 2002 wegen des Kaufs von Kinderpornos verurteilt. Am Mittwoch akzeptierte Walter H. seine Strafe.

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