Bewohner berichten
Wien-Favoriten: "Der 10. Bezirk ist sehr gefährlich"
"ÖSTERREICH: Der GEFÄHRLICHSTE Ort in WIEN", lautet der Titel des YouTube-Videos, welches derzeit für einiges Aufsehen sorgt. In dem Video kommen Menschen, die in Wien-Favoriten wohnen zu Wort und berichten, wie gefährlich es in 10. Wiener Gemeindebezirk wirklich ist.
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Gleich zu Beginn des Videos berichten zwei junge Burschen in eher gebrochenem Deutsch, dass es in Wien-Favoriten prinzipiell nicht so gefährlich sei. Allerdings komme es auch darauf an, wie man sich verhalte und in Richtung Keplerplatz sei es dann schon "ein bisschen gefährlich".
Andere berichten in dem rund 8-minütigen Clip von diversen Vorfällen, Polizeieinsätzen und Drogen. Einer meinte, er lasse seine Schwestern nicht mehr ohne Pfefferspray hier sein. Ein etwas älterer Herr mahnt davor, seine Gegenstände nicht in der Hand zu halten, "denn eine Minuten später ist es weg." Gegen Ende des Videos erklärte ein Favoritner: "Es ist hier ganz gefährlich. Es gibt ein paar Orte, da kann man eh ganz ruhig chillen, aber sonst, würde ich den 10. Bezirk als eine der gefährlichsten Städte einstufen in Wien."
FPÖ-Chef Kickl tobt
Via Facebook teilte der Chef der Freiheitlichen, Herbert Kickl, das Video von "Thug Life Austria". "Migranten und Wiener sprechen über die gefährlichsten Orte der Bundeshauptstadt – nämlich über den Reumann- bzw. Keplerplatz in Wien-Favoriten. Selbst Migranten warnen vor diesen Örtlichkeiten! SPÖ und ÖVP sollten dieses Video sehen. Was haben diese Gutmenschen nur aus unserem Wien gemacht?", so Kickl in seinem Beitrag.
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Forderung nach mehr Polizeibeamten
Bereits seit Jahren fordert Bezirksvorsteher Markus Franz (SPÖ) eine Aufstockung beim Polizei-Personal sowie eine Sanierung der Inspektion. Erst vor wenigen Monaten rechnete er vor, dass in Linz, mit ungefähr gleich vielen Einwohnern, 630 Sicherheitsbeamte im Dienst seien, während in Wien-Favoriten lediglich 320 im Einsatz sind.
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