Favoriten mit höchsten Fallzahlen

Wien: Impf-Muffel-Bezirke sind Corona-Hotspots

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Wien: Impf-Muffel-Bezirke sind Corona-Hotspots
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ÖSTERREICH verknüpft erstmals die geheimen Infektionsdaten mit der Impfrate.
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Wien. Die gute Nachricht vorab: Impfen wirkt. Selbst im Impfmuffel-Bezirk Nr. 1, in Favoriten, wo erst jetzt die Impfrate über 50 Prozent kletterte, ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen einer Woche unter 300 gefallen.

Die schlechte Nachricht: Mit einer Inzidenz von weit über 200 Fällen pro 10.000 EinwohnerInnen in einer Woche liegt der am schlechtesten durchgeimpfte Bezirk Wiens noch immer an der Spitze der Negativ-Hitliste bei den Infektionen.

Doppelsieg für Neubau. Ganz am anderen Ende der Skala liegt der Bobo-Bezirk Neubau: Hier beträgt die Impfrate schon 66,9 Prozent – und Vollimmunisierte stecken sich offensichtlich viel weniger an. Hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei knapp über 50 Fällen – ein Viertel des Wertes von Favoriten.

Zurücklehnen kann man sich in ganz Wien noch lange nicht: Die Impfquote liegt bei mageren 58,9 % – klar unter dem Bundesschnitt von 60,3 % und Lichtjahre von den notwendigen 80 bis 85 Prozent entfernt.

Wien: Impf-Muffel-Bezirke sind Corona-Hotspots
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