Zirkustiere störten Fußballspiel

Platzsturm der Kamele

Zirkustiere störten Fußballspiel

13 Tiere büxten aus - PR-Aktion von Zirkus? 

Damit hatten die U-15-Kickerinnen von der Vienna und vom ASKÖ 23 am Sonntag nicht gerechnet. Wie in einem Großteil unserer Auflage berichtet, bekamen die beiden Mannschaften in der 35. Minute unerwarteten Besuch – und zwar mitten auf dem Spielfeld. Aus dem Zirkus Safari, der am Nachbargrundstück des Nachwuchszentrums Spielmanngasse in der Brigittenau noch bis 12. Mai gastiert, waren 13 Kamele ausgebrochen.

Kunstrasen schmeckte der Herde so gar nicht
Die fünf Trampeltiere und acht Lamas hatten wohl Gusto auf den fein geschnittenen Rasen nebenan bekommen. Kurzerhand stießen die „Wilden 13“ einen Zaun um und stürmten das Fußballfeld. Zu ihrer Enttäuschung fanden sie aber nur einen unverdaulichen Kunstrasen vor. Die Ausreißer ließen sich von dem Wirbel, den sie verursacht hatten, nicht stören. Sie trabten zum Spielfeldrand und fingen dort gemächlich an, am echten Gras zu naschen. Die Fußballerinnen und ihre Eltern rannten zu den Zirkuszelten und verständigten den Direktor.

Artisten fingen die ausgebüxten Tiere ein
Der gab sich ahnungslos, hatte den Ausbruch seiner Schützlinge noch nicht bemerkt. Gemeinsam mit seinen Artisten konnte er die Vierbeiner wenig später wieder einfangen.

Eine bessere Werbung hätte sich der Zirkus nicht wünschen können. Denn der Platzsturm wird wohl noch lange Gesprächsthema sein. Doch bei den Sportlerinnen hinterlässt der Vorfall einen negativen Beigeschmack: „Passierte das wirklich nur zufällig?“ Das Gerücht, dass es sich bei der tierischen Spielunterbrechung um einen gewollten PR-Gag handelt, will nicht verstummen.

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