Aber Reformen geplant

Unveränderter Parketthandel an Frankfurter Börse

Der Parketthandel an der Frankfurter Börse bleibt vorerst in seiner momentanen Form erhalten. Der Präsenzhandel mit Skontroführern - das sind die von der Börse mit Wertpapiermandaten beauftragten Makler - solle aber grundlegend reformiert werden. Dies habe der Börsenrat in einer Sitzung angemahnt, teilte die Deutsche Börse in Frankfurt mit.

Das Gremium bestätigte auf dieser Grundlage die Zuteilungsregeln für die Aktienskontren. Im September werden diese demnach bis 2012 an die zugelassenen Skontroführer der Frankfurter Wertpapierbörse zugeteilt.

Im Gespräch für eine Reform ist unter anderem, die Skontroführer künftig als Spezialisten im Xetra-Aktienhandel mit Präsenzpflicht im Saal einzusetzen. Der Betrieb des aus dem Fernsehen bekannten Handelssaals in der Frankfurter Innenstadt werde nicht in Frage gestellt, betonte das Unternehmen. Der Präsenzhandel hat an der Frankfurter Börse nur noch einen kleinen Anteil am Geschäftsvolumen. Im vergangenen Jahr lag sein Anteil am Handel der deutschen Wertpapierbörsen bei 4,6 Prozent.