Flug ins All
Franz Haider ist Österreichs erster Weltraumtourist
Der 61-jährige Waldviertler Franz Haider hat am Freitag seinen Flug ins All gestartet. 200.000 Dollar zahlte er an das private Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic, das er 2007 bereits löste. Gründer des Unternehmens ist der britische Milliardär Richard Branson.
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Nach 17 Jahren warten, war es endlich soweit. Der Start der „Galactic 06“-Mission vom „Spaceport America“ fand im US-Bundesstaat New Mexico statt. Der Abstecher ins All verspricht drei bis sieben Minuten Schwerelosigkeit. Genau um 18.45 Uhr österreichischer Zeit brachte der Flug die Teilnehmer für ein paar Minuten in die Schwerelosigkeit.
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Nach dem planmäßigen Abkoppeln vom "Mutterschiff" kurz nach 18.40 Uhr (MEZ) beschleunigte die etwas mehr als 18 Meter lange "VSS Unity" im nahezu vertikalen Steigflug auf bis zu 3.600 Stundenkilometer - der dreifachen Schallgeschwindigkeit. Im Zuge dieses Manövers wird bereits vor dem Scheitelpunkt, den das Vehikel kopfüber passiert, nahezu Schwerelosigkeit erreicht.
Vier Touristen, vier Piloten
Neben dem Österreicher bestand die Crew aus VSS Unity Commander CJ Sturckow, VMS Eve Commander Michael Masucci und den Pilot Dan Alix, sowie Nicola Pecile. Ein Ukrainer aus Las Vegas, ein US-Staatsbürger aus Texas und einer aus Kalifornien waren ebenfalls an Board.
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Es ist der elfte Weltraumflug des Unternehmens durch das mittlerweile 32 Menschen die einzigartige Erfahrung sammeln konnten.
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Allerdings gibt es auch Kritik an dieser Art des Tourismus: Der CO2-Ausstoß bei dem Unterfangen in etwa mit den Pro-Kopf-Emissionen eines Transatlantikfluges vergleichbar.
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