So läuft Rechtsabbiegen bei Rot

Testphase an drei Ampeln

So läuft Rechtsabbiegen bei Rot

Heute schickt FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer jene Gesetzesnovelle in Begutachtung, mit der künftig das Rechtsabbiegen bei Rot erlaubt sein soll. Wie ÖSTERREICH berichtete, wird das Projekt zunächst an drei Ampeln in Linz (OÖ) getestet. Ziel ist es, den Verkehr flüssiger zu gestalten. Lkw und Bussen ist es verboten.

Hofer: "Stehende Autos verursachen Abgase"

„USA, Kanada, Australien, Frankreich, Thailand, Tschechien, Polen und Teile Deutschlands – all diese Länder haben dieses Modell seit Jahrzehnten in Anwendung und dadurch einen flüssigeren Verkehr an ihren Kreuzungen“, so Hofer bei der Präsentation am Dienstag. „Ich denke, dass das auch in Österreich funktionieren kann.“ Außerdem sollen so Abgase reduziert werden. Der einjährige Pilotversuch startet am 1. Jänner 2019.

Kritik: Hohe Gefahr für 
Radler und Fußgänger

Nicht alle Ampeln sind für das Rechtsabbiegen bei Rot geeignet. Die TU Wien hat einen umfangreichen Kriterienkatalog entwickelt. So muss von der Haltelinie aus gute Sicht gegeben sein, es darf keine beidseitig kreuzenden Radwege geben. Die Studie der TU dazu kostete 99.750 Euro. Die Grenze für die Ausschreibung liegt bei 10.000 Euro. Hofer sagt dazu: „Ich wollte, dass die TU den Auftrag bekommt.“

Kritik kommt aus dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ), der auf die hohe Gefahr für Radler und Fußgänger beim Rechtsabbiegen bei Rot hinweist. Debora Knob

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