Umfrage:

Strache verliert, Vilimsky legt zu

Mehr als 40 % der Wähler sind noch unsicher, wem sie ihre Stimme geben werden.

Wien. Sonntag in drei Wochen findet die EU-Wahl statt und noch ist am Wählermarkt vieles in Bewegung. Die FPÖ legt nach den Attacken von Spitzenkandidat Harald Vilimsky auf ORF-Moderator Armin Wolf leicht zu und hält jetzt bei 23 %. Das zeigt die aktuelle Re­search-Affairs-Umfrage für ÖSTERREICH (Befragung 25. April bis 1. Mai 2019, 1.002 Online-Interviews, Schwankungsbreite +/–3,2 %).

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Erklärtes Wahlziel der Blauen ist allerdings der zweite Platz, auf dem die SPÖ mit Andreas Schieder noch relativ komfortabel mit 27 % liegt. In Führung liegt die ÖVP (29 %) mit Spitzenkandidat Othmar Karas. Aufgrund der Schwankungsbreite ist aber auch der Wahlsieg noch nicht abgesichert.

Viele Wähler sind zudem noch unsicher, wem sie ihre Stimme geben. 17 % haben „noch keine Ahnung“, weitere 24 % nur eine „Tendenz“. Nur 47 % sagen, dass sie „ganz sicher“ zur Wahl gehen.

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Kurz führt in der Kanzler-Frage klar

Wären am Sonntag Nationalratswahlen, würde die FPÖ unter Parteichef Strache hingegen verlieren. Sie liegt derzeit nur bei 22 %, Ende März waren es noch 25 %. Die ÖVP liegt hier klar auf Platz eins (34 %). Die SPÖ erreicht mit 25 % den zweiten Platz.

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In der Kanzlerfrage führt ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz mit 41 % vor SPÖ-Chefin Rendi-Wagner. Strache verliert.

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