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Affären

Porsche & Maßanzüge: Neue Luxus-Chats von Thomas Schmid

In seinem 483 Seiten langen Einvernahme-Protokoll der WKStA tauchen nun auch weitere Chats über das Luxus-Leben des einstigen Generalsekretärs im Finanzministerium und ÖBAG-Chefs auf. 

Neue Enthüllung um Thomas Schmid: In seinem 483 Seiten langen Einvernahme-Protokoll der WKStA tauchen nun auch weitere Chats über das Luxus-Leben des einstigen Generalsekretärs im Finanzministerium und ÖBAG-Chefs auf. Die WKStA thematisiert dabei die Beziehung zwischen Investor und Telekom-Aufsichtsrat Ronny Pecik und Schmid.

„In diesem Zeitraum entwickelte sich im beruflichen Kontext ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Pecik und Schmid und gestattete dieser (PECIK, Anm. d. Red.) dem Schmid immer wieder, dass dieser seine Autos ausborgen könne“, schreibt die WKStA in dem Akt. In den Chats, die die WKStA in den Akt hineinnahm, zeigt sich, dass sich Schmid öfters Luxus-Autos von Millionär Pecik auslieh, darunter einen Porsche Panamera.

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Porsche & Maßanzüge: Neue Luxus-Chats von Thomas Schmid

Schmid: „Lieber Ronny, danke für alles bist mein Held. Auto steht vor der Garage. Bin nicht rein gekommen. Schlüssel ist noch bei mir. In eine Waschanlage habe ich mich nicht getraut, vollgetankt ist er. Sag mir einfach wem ich heute den Schlüssel wo geben soll. LG Thomas“

Schmid: „Hi Ronny. Wollte mich nur mal kurz melden. Auto ist in Ordnung. Sind in trento. Alle läuft gut. LG Thomas“

Schmid: „Hi Ronny, darf ich mir morgen den alten Panamera ausborgen? Hoffe bei dir ist alles klar. Hatten gestern Weihnachtsfeier und bin heute ko “

Schmid: „Hi Ronny. Danke für alles! War super in Triest!! Auto in Garage :-)“

Aber nicht nur seinen Porsche lieh Pecik Schmid. Der Millionär (dessen Frau die Schwester von Vizekanzler Werner Kogler ist) vermittelte Schmid auch seinen Schneider. Schmid ließ sich daraufhin gleich mehrere Luxus-Anzüge schneidern:

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Porsche & Maßanzüge: Neue Luxus-Chats von Thomas Schmid

Pecik: „Komm am Mittwoch um 12h!! Schneider ist da!!!“

Schmid: „Perfekt“

Brisant: „Die Rechnung der Anzüge ging zwar an Schmid, die Bezahlung erfolgte aber letztlich dann durch Pecik“, schreibt die WKStA.