Buwog-Prozess immer absurder

Nur halbe Stunde Verhandlung

Buwog-Prozess immer absurder

Grasser muss auf seine Befragung weiter warten. Ab heute geht’s um Linzer Terminal Tower.

Beim Buwog-Prozess wird es wohl bis zum Sommer dauern, bis Richterin Marion Hohenecker sich den Hauptangeklagten Karl-Heinz Grasser vornimmt. Zunächst werden nämlich weiter andere Beschuldigte befragt. Der gestrige Verhandlungstag endete überhaupt nach einer knappen halben Stunde: An der Reihe war der angeklagte Ex-Immofinanz-Manager Christian Thornton – er verweigerte die Aussage: Er sei verkühlt und emotional belastet. Letzte Woche hatte er der Richterin noch Rede und Antwort gestanden, vor dem Staatsanwalt wollte er das gestern nicht.

Nach kurzer Beratung mit dem Schöffensenat beendete Hohenecker die Verhandlung für gestern und kündigte an, ab heute wieder das zuvor ausgeschiedene Verfahren zur Causa Linzer Terminal Tower einzubeziehen. Fünf Angeklagte, die zuletzt nicht mehr anwesend sein mussten, müssen erneut kommen. Es geht hier um die Zahlung von 200.000 Euro, laut Anklage eine Bestechung Grassers – es gilt die Unschuldsvermutung.

Das Verfahren gegen die Ex-Immofinanz-Manager Petrikovics und Thornton wird jetzt ausgeschieden.(sea)

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