Seit heute wieder gesund

Erstes Kurz-Statement zu Krankheit: "Es ist nichts Ernstes"

Kanzler bedankt sich für Genesungswünsche.

Wien. Zuerst die USA, dann gleich Bregenzer Festspiele. Dazwischen wenig Schlaf, aber viel Klimaanlage. Kanzler Sebastian Kurz wurde, wie berichtet, in der dritten Juliwoche von einer Verkühlung eingeholt und sagte seine Termine ab. Nach drei Tagen Auszeit nahm er seine Termine, darunter den Sommerministerrat, wieder wahr, und prompt folgte der Rückschlag. Eine echte Sommergrippe dürfte es nicht sein. Wohl aber eine echte Verkühlung mit Heiserkeit. Also nehme sich der Kanzler jetzt eine Auszeit, heißt es. Grundsätzlich hätte er jetzt ohnehin zwei Wochen Urlaub geplant.

"Es ist nichts Ernstes"

Jetzt äußerte sich der Kanzler erstmals persönlich zu seiner Krankheit. "Herzlichen Dank für die vielen Genesungswünsche, die mich die letzten Tage erreicht haben. Es ist nichts Ernstes. Ich hatte eine Sommergrippe und vor allem keine Stimme (kein Corona) und bin seit heute wieder gesund."

Die nächsten Wochen wird der Kanzler teils in Wien, teils beim Wandern und teils am Meer in Kroatien mit seiner schwangeren Partnerin Susanne Thier verbringen.

In letzter Augustwoche steigt Kurz wieder ein

Erholung. De facto wolle er sich nach dem stressigen Jahr – die Pandemie hat alle beansprucht – jetzt einmal bis zur letzten Augustwoche erholen. Dazwischen wird Kurz aber auch immer wieder Termine wahrnehmen. 
Dann werde er – rechtzeitig vor dem ÖVP-Parteitag am 28. August in St. Pölten wieder einsteigen. Dazwischen wird er via Handy am Laufenden gehalten.
Seine Auszeit sei nicht mit jener von Ex-Gesundheitsminister Rudolf Anschober vergleichbar, sagen Türkise. Er wolle einfach in einer politisch ruhigeren Zeit wieder Batterien auftanken und Zeit mit seiner Freundin verbringen. 



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