Vilimsky

Gebühren runter - ORF1 privatisieren

FPÖ setzt bei ORF den Rotstift an

Auch nach Schweizer Nein zur Gebührenabschaffung lässt die FPÖ bei ORF nicht locker.

Die Initiative zur ­Abschaffung der Rundfunkgebühren in der Schweiz ist gescheitert – doch die Schweizer SRG speckt auch ab, will 100 Mio. Franken (87 Mio. €) im Jahr einsparen.

In ÖSTERREICH startet aber FPÖ-General Harald Vilimsky eine neue Offensive gegen die Rundfunkgebühr:

■ Gebühr runter: Der FPÖ-Politiker will die GIS-Gebühr senken. „Zumindest die Landesabgaben (zwischen 2 € in Vorarlberg, 7,40 € in Wien und 7,80 € in der Steiermark) kann man sofort streichen.“ Dann wären pro Monat nur noch knapp 19 Euro fällig.

■ ORF1 & Ö3 privatisieren: ORF1 (mit US-Serien & Ö3) soll privatisiert werden – dies sei einfach kein öffentlich-rechtlicher Inhalt.

■ Gehalt kürzen. Dem ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz will Vilimsky gleich einmal das Gehalt kürzen. „Der verdient doppelt so viel wie der Bundeskanzler.“

ÖVP-Medienminister Gernot Blümel will noch keine Stellung nehmen: „Ich hoffe auf einen echten medien­politischen Diskurs, denn genau der fehlt bei uns.“

(gü)



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