Minister schließt nichts aus

Hofer überlegt FP-Spitzenkandidatur im Burgenland

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Südburgenländer will in den nächsten zwölf Monaten Entscheidung treffen.

Norbert Hofer, derzeit FPÖ-Verkehrs- und Infrastrukturminister, schließt eine Kandidatur für die burgenländische Landtagswahl 2020 an der Spitze der Freiheitlichen "ganz und gar nicht" aus. Das sagte er am Mittwoch im Interview mit dem ORF-Burgenland. Eine Entscheidung will der Südburgenländer innerhalb der nächsten zwölf Monate treffen.

"Ich werde mich mit den Freunden im Burgenland zusammensetzen. Wir werden in aller Ruhe überlegen, welchen Weg wir gehen, in welcher Form ich die Landtagswahl im Burgenland bestmöglich unterstützen kann. Ein bisschen Zeit ist ja noch", so Hofer. Er gab an, das in "aller Ruhe" überlegen und entscheiden zu wollen und dass er für jeden Weg offen sei, der auch dem Burgenland gut tue.
 

 

Für eine Kandidatur spreche seine enge Bindung zum Burgenland. "Das wäre meine Motivation, hier in den Landtagswahlkampf einzutreten - zu wissen, dass ich mit Haut und Haaren Burgenländer bin." Für Hofer gelte es abzuwägen, was er auf der anderen Seite als Minister für das Burgenland tun kann: "Wo kann ich mehr für das Land erreichen, in meiner Funktion als Bundesminister oder wenn ich direkt im Burgenland aktiv bin."

Der Parteichef der burgenländischen FPÖ, Johann Tschürtz betonte zuletzt mehrmals, dass er sich Hofer als Spitzenkandidat wünsche, wenngleich Hofer nur als Landeshauptmann im Land bliebe und andernfalls in Wien bleiben würde. Tschürtz habe Hofer gegenüber auch schon im persönlichen Gespräch seinen Wunsch geäußert. "Und, dass es aus seiner Sicht ein Mehrwert wäre", sagte der Minister.
 

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