Diese Chaoten schaden ganzer Klima-Bewegung

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Diese Chaoten schaden ganzer Klima-Bewegung

Das sagt ÖSTERREICH – ein Kommentar von Chefredakteur Niki Fellner.

Die irren Klima-Chaoten, die derzeit in Österreich ihr Unwesen treiben, schaffen es, eine ganze Bewegung in Verruf zu bringen. Natürlich ist es legitim, für Klimaschutz und gegen das Versagen der Politik zu protestieren. Aber die Art und Weise, mit der das derzeit passiert, schießt komplett am Ziel vorbei.

Pendler im Frühverkehr mit unnötigen Klebe­aktionen zu nerven oder wertvolle Gemälde zu beschmieren, sorgt nicht für Aufmerksamkeit, sondern vor allem für Ärger.

Klima-Aktivistin Lena Schilling hat völlig richtig gesagt, dass Protest den Leuten nicht am „Oarsch“ gehen sollte. Die Klima-Bewegung muss aufpassen, dass die Stimmung nicht umschlägt, denn genau das tut sie momentan.

Eine große Mehrheit ist der Meinung, dass viele Anliegen der Klima-Aktivisten die richtigen sind, aber für diesen absurden Chaoten-Protest hat kaum jemand Verständnis.

Wer sich an Straßen festklebt oder mutwillig die Zerstörung unschätzbarer Kunstwerke in Kauf nimmt, der gehört bestraft – und zwar mit der vollen Härte des Gesetzes, wenn nötig auch mit Haftstrafen. Dann wird diese Art des Protestes ganz schnell wieder aufhören.

Das wäre vor allem für jene Tausenden engagierten Jugendlichen wichtig, die sich friedlich für eine Klima-Wende einsetzen – und deren Anliegen durch die Klima-Chaoten in den Dreck gezogen werden.