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Kommentar

Schaden für die Sache

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Ein Kommentar von Sebastian Bohrn Mena.

Aus den Klimaklebern wurden also inzwischen die Klimabetonierer und aus den morgendlichen Störaktionen wurden ganztägige Blockaden. Die Radikalisierung des ohnehin bereits radikalen Armes der heimischen Klimabewegung in Österreich schreitet im gleichen Ausmaß voran, wie Greta Thunberg in antisemitische Sphären abdriftet. In beiden Fällen steckt eine formvollendete Präpotenz und Selbstgerechtigkeit dahinter, aus der diese Menschen offenbar die Legitimation für ihr Handeln ziehen. Dass sie damit nur sich selbst gefallen, der Sache aber einen großen Schaden zufügen, das ist ihnen egal. Ich bin für mehr Klimaschutz, ich bin aber nicht für mehr Schikanen gegenüber denjenigen, die nichts dafür können. Wer glaubt, das System mit diesen Methoden ändern zu können, soll bitte zumindest so glaubwürdig bleiben, sich vor oder in den Konzernzentralen einzubetonieren. Denn dort sitzen die Verantwortlichen für den Raubbau an unserem Planeten. Und genau dort gehört auch endlich die Aufmerksamkeit hingelenkt, denn es hilft absolut niemandem, wenn man etwa Mütter daran hindert, ihre Kinder in die Schule zu bringen. Stoppt den Unsinn!

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