Gerald Grosz

politik

Nach Sperre: Facebook-Seite von Grosz wieder online

Der Account des Politbloggers war bis zum frühen Samstagabend inaktiv. 

Am Freitag startete Grosz seine Unterstützungskampagne in den sozialen Medien -am Tag darauf dann der große Ärger: Seine Facebook-Seite wurde gesperrt. Grosz beklagt, dass Facebook dies "ohne Angabe von Gründen" getan habe. 

Der Ex-BZÖler sieht darin den Versuch, seine Kandidatur zu verhindern "damit greift Facebook direkt in den Wahlkampf ein". 

 

 

Die Sperre war allerdings nur vorübergehend- bereits am Samstagabend war sie wieder online. "Dank dem massiven Protest und dem medialen Aufschrei, hat Facebook die Seite nun wieder hergestellt", so Grosz. 

Dienstag startet das Sammeln der Unterstützungserklärungen 

Am kommenden Dienstag startet für die Bewerber um die Bundespräsidentschaftswahl das Sammeln der Unterstützungserklärungen. Denn um bei der Wahl antreten zu können, muss jeder Kandidat bis 2. September mindestens 6.000 solche Erklärungen vorlegen. Jeder, der am "Stichtag", dem 9. August, stimmberechtigt ist, kann für jeweils nur einen Österreicher (älter als 35 Jahre) eine Unterstützungserklärung abgeben.

Damit diese Unterschrift gültig ist, müssen Unterstützungswillige persönlich aufs Gemeindeamt bzw. den Magistrat gehen. Dort kann man dann ab dem "Stichtag" (der 61. Tag vor der Wahl und damit der 9. August) seine Erklärungen beglaubigen lassen. Die unterschriebenen Unterstützungserklärungen müssen dann entweder per Post oder auf anderem Weg an den sogenannten Zustellungsbevollmächtigten des jeweiligen Kandidaten überbracht werden. Dieser muss die Erklärungen spätestens beim "Einreichschluss" am 2. September (17 Uhr) der Bundeswahlbehörde vorlegen - gemeinsam mit dem Wahlvorschlag sowie einem Kostenbeitrag in Höhe von 3.600 Euro