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Alle (!) 31 Seiten des Transkripts im Wortlaut

oe24 hat das volle Ibiza-Video-Protokoll

oe24 bringt Ihnen das volle Protokoll des Ibiza-Videos auf über 30 Seiten zum Nachlesen.

180 Seiten hat die ­Abschrift des Ibiza-Videos, mehr als 140 davon sind komplett geschwärzt. Jene 31 Seiten Video-Transkript, die ÖSTERREICH nun aber erstmals komplett vorliegen, geben dennoch spannende neue Einblicke in jenen Abend auf Ibiza, der die Republik erschütterte.

Diese Abschrift stützt teilweise auch die These von HC Strache und Johann Gudenus, dass ihre Aussagen von Spiegel und Süddeutscher Zeitung verkürzt wiedergegeben wurden. Strache betont etwa: „Eine Privatisierung des Wassers ist undenkbar.“ Darauf würden die Österreicher allergisch reagieren.

Der Ibiza-Detektiv, der Tatverdächtige hinter der Videoproduktion, sagt zu den beiden: „Schau, sie will hören: Ich bring 270 Millionen, innerhalb von so und so viel Zeitraum bekomme ich das ­zurück und ihr bekommt’s das.“ Strache antwortet darauf: „Ja, aber das spielt’s nicht.“

Vereine & Spenden werden in allen Details geschildert

Das Protokoll der neuen Videopassagen zeigt allerdings auch, dass Strache und Gudenus der vermeintlichen Oligarchen-Nichte die Vereinskonstruktionen für Spendenumgehungen noch detaillierter erklärt haben als bisher bekannt.

Der "Krone"-Deal: "Bamm, bamm, bamm!"

Und die beiden FPÖ-Politiker haben mit Alyona Makarov noch viel ausführlicher über den Kauf der Kronen Zeitung gesprochen. Von einem Ampelsystem für Journalisten ist da etwa die Rede. Und davon, dass die falsche Oli­garchen-Nichte mit dem Kauf der Krone auch Immobilien-Deals einfädeln könnte: „Dann muss ihr klar sein, dass, wenn sie ein Grundstück will, das die Stadt hat, sagt der Bürgermeister okay, bamm, bamm, bamm. Ja, so rennt das“, erklärt Strache.

Die Opposition tobt jedenfalls angesichts der Veröffentlichung der neuen Videopassagen. Der SPÖ-Fraktionsführer im U-Ausschuss, Kai Jan Krainer, verlangt das Video in voller Länge: „Es ist eine Zumutung, wenn über drei Viertel des Transkripts zensiert sind. Der Verfassungsgerichtshof hat in der Vergangenheit Schwärzungen verboten.“ Die FPÖ spricht von einer „Schikane“.

Das volle Ibiza-Protokoll

oe24 bringt das volle Transkript des Videos auf 31 Seiten zum Nachlesen

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