Meinl-Reisinger wehrt sich auf oe24.TV:

"Pilz verkraftet sein politisches Aus nicht"

'Offensichtlich kann Pilz seinen Fall in die Bedeutungslosigkeit nicht verkraften'.

Oe24.at: Sie haben eine 300.000-Euro-Spende von Haselsteiner bekommen – das wird für Wirbel sorgen.

Beate Meinl-Reisinger: Warum? Es ist dem Rechnungshof gemeldet worden. Überrascht Sie das? Wir haben jedes Mal die Debatte, weil wir als Einziger jeden Cent offenlegen. Dass Unterstützung kommt, ist doch logo. Ich frage mich aber, was andere Parteien bekommen haben.

Oe24.at: Die Liste Jetzt greift Sie mit einer Karikatur an …

Meinl-Reisinger: Dieser Stil richtet sich doch von selbst. Offensichtlich kann Pilz seinen Fall in die Bedeutungslosigkeit nicht verkraften.

Oe24.at: Sie sorgen auch für Wirbel, weil Sie „Fördermitglieder“ zulassen, um das Spenden­limit zu umgehen.

Meinl-Reisinger: Das ist doch nichts Ungewöhnliches, das haben FPÖ, ÖVP und die Liste Jetzt auch im Parteistatut. Jetzt will man verbieten, dass Menschen ­unsere Mitglieder werden.

Oe24.at: Soll die Parteienförderung reduziert werden?

Meinl-Reisinger: Ja, wir haben die höchste Parteienförderung der Welt. Um die Valorisierung beim Pflegegeld muss man kämpfen, bei der Parteienförderung haben es sich Parteien – in diesem Fall ÖVP und FPÖ – gerichtet.



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