Staatsanwaltschaft ermittelt gegen FMA

MEL-Bericht

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen FMA

Die Staatsanwaltschaft Wien hat Ermittlungen gegen die Finanzmarktaufsicht (FMA) wegen Verdachtes auf Bruch des Amtsgeheimnisses aufgenommen.

Die Ermittlungen wurden von Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft, gegenüber der Tageszeitung ÖSTERREICH bestätigt.

Bericht landete in den Medien
Bei den Ermittlungen geht es um einen vertraulichen Nationalbankbericht über die Gebarung der Meinl Bank in Zusammenhang mit den Firmen MEL, MIP und MAI, der in Medien kursierte. „Wir ermitteln nicht nur gegen die FMA, sondern gegen alle Personen, die Zugriff auf den Bericht hatten“, so Jarosch. Überprüft würden „in dieser leidigen Angelegenheit“ auch Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft selbst.

MEL brachte Anzeige ein
Eingebracht hat eine entsprechende Anzeige wie berichtet die MEL. Darin wird die FMA als hauptverdächtig genannt. Die verschiedenen Versionen des Berichtes seien codiert gewesen, so sei in einer vom „30. Juni“, in einer zweiten von „per 30. 6.“ die Rede gewesen. Ein anderes Mal sei das Wort „aber“ durch „jedoch“ ersetzt worden. Daraus folgern die Anwälte der MEL, dass es sich bei der publizierten Version um die der FMA handeln müsse. Diese dementiert.

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