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"Freundschaft. Alles Gute"

Tränen nahe: Emotionaler Abschied von Kern

Mit einer emotionalen Rede verabschiedete sich Alt-Kanzler Kern von der Polit-Bühne. 

Die SPÖ kürt Pamela Rendi-Wagner zur ersten Parteivorsitzenden ihrer Geschichte. Beim SPÖ-Bundesparteitag in Wels, wo im Jänner 2017 der bisherige SPÖ-Chef Christian Kern noch seinen Plan A präsentierte, übernimmt nun Rendi-Wagner offiziell das rote Zepter. Abgesegnet werden auch ein neues Parteiprogramm und überarbeitete Statuten. Am Sonntag wird zudem die Kandidatenliste für die EU-Wahl fixiert.
 
"Stimmung gut, Partei gut, Fraktion gut", fasste SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda die Lage Samstagvormittag zusammen. "Nach vorne" lautet das Motto des 44. SPÖ-Parteitags, das Drozda bei der Begrüßung der rund 650 Delegierten und 800 Gäste in der Welser Messe ausgab. Nach dem turbulenten und chaotischen Obmannwechsel und der jüngsten parteiinternen Sexismus-Debatte will die SPÖ wieder in die Spur kommen und mit sozialen Themen wie Chancen- und Leistungsgerechtigkeit, Zusammenhalt und leistbares Leben bei den Wählern punkten. Mit Rendi-Wagner an der Spitze soll das gelingen.
 

Kern den Tränen nahe

Der Abschied sei ihm schwer gefallen, so Kern, der in seiner Rede gegen die Tränen ankämpfte. "Es war eine der besten zeit der Nation", als Österreich den Flüchtlingen geholfen habe. Es war ein Zeichen der Humanität. Der Alt-Kanzler bekam dafür viel Applaus. "Ich bin ein verdammter Gutmensch", ruft Kern aus. Die SPÖ hätte Antworten auf Migration, die andere nicht haben.  
 
Der Abschied von der Parteispitze sei eine Kopfentscheidung gewesen, so Kern. "Es war keine Bauchenstscheidung" Es sei ihm schwer gefallen zu gehen. Fast 50 Minuten Rede-Zeit: Damit sprach Kern länger als Rendi-Wagner. "Yes, we Pam!", sagt er zum Schluss seiner Rede. 
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