Türkis-Rot: Wer wirklich dafür ist

Große Koalition vor Comeback?

Türkis-Rot: Wer wirklich dafür ist

In Anbetracht an attraktiven Alternativen reden in der ÖVP immer mehr von Türkis-Rot.

Wien. Gern hat die Diskussion nur die FPÖ – denn sie profitiert davon. Doch weder aus der ÖVP noch von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner war am Montag zur Neuauflage der Großen Koalition – diesmal mit einem ÖVP-Kanzler – etwas zu hören: Mehr als 90 % lehnen sie ab.
 
Doch jetzt hatte sich mit Hermann Schützenhöfer der erste Landesfürst dafür starkgemacht. Wer ist noch dafür?
 
Westachse. Klar ist, dass der Vorarlberger Markus Wallner, der Tiroler Günther Platter und wohl auch Salzburgs Wilfried Haslauer die Grünen als Partner nicht von der Bettkante stoßen würden. Nur: Mit der Mehrheit wird es knapp. Und eines ist klar: Die FPÖ wollen sie alle drei nicht mehr.

NÖ und OÖ. Niederösterreichs Johanna Mikl-Leitner will sich zwar nicht festlegen – allerdings hat sie eine ausgeprägte Skepsis gegen die FPÖ – und Ex-Innenminister Herbert Kickl im Besonderen. Sogar Thomas Stelzer (OÖ) – er regiert ja mit der FPÖ – ist gegen Kickl.
 
Somit wäre für die Landesfürsten die SPÖ als Partner wohl das kleinere Übel – auch wenn Sebastian Kurz und seine Berater vehement dagegen sind. Doch was tun, wenn alle anderen Varianten scheitern? Und die SPÖ? Die hat immer schon lieber regiert als opponiert.

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