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Ankündigung am Mittwoch

Verschärfungen kommen: Das neue Corona-Paket

Am Mittwoch will Kurz mit dem Einsatzstab neue Maßnahmen angesichts der Infektionszahlen präsentieren. 

Wien. Dass es neue ­„Beschränkungen“ oder ­Verschärfungen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus geben soll, ist beschlossene Sache in der Regierung. Und dass diese am Mittwoch verkündet werden sollen. Um einzelne Maßnahmen – die auch per Stufenplan kommen könnten – wird noch gerungen.

  • Fix ist, dass die geplanten Lockerungen – etwa 10.000 Zuschauer in Fußballstadien – per 1. September nicht kommen werden.
  • Vielmehr soll das Aus für Massenveranstaltungen, wie es in anderen Staaten, etwa Deutschland, bereits passiert ist, verkündet werden.
  • Zudem sollen weniger Menschen an Veranstaltungen teilnehmen, als die derzeit erlaubten bis zu 500 oder bis zu 1.000.
  • Vor allem für private Veranstaltungen – derzeit finden sich besonders viele Cluster im Land bei „Familienfeiern“ – sollen weniger Gäste erlaubt werden. Angepeilt werden unter 100.
  • Schwieriger werden professionell organisierte Events. Hier könnte die Zahl auf 250 sinken. Und/oder strenge Sicherheitsvorkehrungen wie Maskenpflicht und PCR-Tests kommen.
  • Im Kulturbereich könnte man sich das Beispiel Salzburger Festspiele hernehmen. Mit regelmäßigen Tests, keinen Pausen und Masken beim Rein- und Rausgehen.

Weniger Sozialkontakte bei weiterem Anstieg

Um die Maskenpflicht für alle geschlossenen Räume wird noch gerungen. Diese könnte nur teilweise und erst bei einem weiteren Anstieg der Infektionsfälle kommen. Sollte das Coronavirus sich weiter ausbreiten, würde auch eine starke Reduzierung der Sozialkontakte angepeilt. Jedenfalls soll die zweite Welle so unter Kontrolle gebracht und das Gesundheitssystem geschützt werden.

Ampel schaltet Freitag mit Empfehlungen

Am Donnerstag soll die Corona-Kommission des Gesundheitsministeriums erneut tagen. Die Ampel soll ab Freitag in Betrieb gehen und dann täglich neu evaluieren und Empfehlungen aussprechen. Zuletzt dürften vor allem die zahlreichen Ländervertreter der 19-köpfigen Kommission eine nachvollziehbare Ampel blockiert haben, da sie sich alle auf Grün ­gesehen hatten. Wien will zudem – etwa im Unterschied zu Berlin und Paris, die das jeweils machen – die Bezirke nicht eigens aufgelistet oder eingefärbt haben. Rein vom Infektionsgeschehen haben Wels, Innsbruck, Kufstein und Wien sehr hohe Zahlen. 

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