Kuriose Forderung

Grüne fordern ''Taubenambulanz'' in Wien

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Die Hebein-Partei will die Taubenbetreuung flächendecken ausbauen und den Tieren in der Stadt einen besseren Lebensraum bieten.

Am 11. Oktober wählt Wien. Und die Parteien sind derzeit mitten im Kampf um jede Stimme. Doch in dem ein oder anderen Wahlprogramm finden sich durchaus auch die ein oder anderen Kuriositäten. So wollen die Grünen unter anderem den Schutz von Lebensräumen von Vögeln, Fledermäusen und Zieseln forcieren und dies auch in die Stadtplanung miteinfließen lassen. Darunter fällt auch der Schutz von Tauben. Von vielen nur abwertend "Ratten der Lüfte" genannt, wollen die Grünen die Tauben artgerecht versorgen.

"Tauben sind heute friedliche, verwilderte Haustiere, die keine gesundheitliche Gefahr für Menschen darstellen. Sie führen in der Stadt ein hartes, kurzes Leben, das meist mit Hunger und Krankheit verbunden ist", heißt es im Wahlprogramm. "Der starke Hunger treibt sie dazu, weggeworfene Nahrungsreste zu vertilgen. Diese Fehl- und Mangelernährung macht die Körner fressenden Vögel krank. Ihr Kot ist weiß und flüssig und verunreinigt Straßen und Gebäude", so die Wiener Grünen.

Daher soll die Taubenbetreuung flächendeckend ausgebaut werden, damit unter anderem eine artgerechte Ernährung garantiert und die großen Population nachhaltig verringert werden. Mittel, die dies unterstützen könnten, sind für die Grünen "Taubenschläge, der Tausch von Eiern gegen Gips-Attrappen und eine Taubenambulanz". Zudem sollen Abwehrnetze und Stachelgitter entfernt und tierschutzkonforme Alternativen eingesetzt werden.

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