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Berggorillas in Gefahr

Die Corona-Pandemie schadet auch den Berggorillas im Kongo. Sie werden Opfer von Wilderern.

Der Lockdown in Folge der Corona-Pandemie brachte die Berggorillas im Virunga National Park in der Demokratischen Republik Kongo in Gefahr. Die im Park tätigen Ranger konnten in den vergangenen Wochen und Monaten aufgrund der Covid-19-Verbreitung nicht ihren Aufgaben nachgehen und sich um die Tiere im Park kümmern. Die Notlage der Menschen in dem Land führte wiederum zu Wilderei.

Anfang Juli Woche hatten Ranger des Virunga National Park den dreijährigen Berggorillajungen Theodore in einer Wilderer-Falle entdeckt. Sein Arm drohte abzusterben. Doch um in Ruhe Theodore helfen zu können, mussten die Wildhüter nicht nur dessen besorgte Mutter ablenken, sondern auch den 300 Kilo schweren Vater beruhigen. Szenen wie diese kennen die Wildhüter. Während der Coronaviruskrise aber habe sich die Frequenz der Vorfälle erhöht. Denn viele Ranger und Park-Mitarbeiter mussten zu Hause bleiben. Die Gorillas blieben unbeaufsichtigt. Gestiegene Lebensmittelpreise und die in der Krise steigende Arbeitslosigkeit treibt mehr Menschen dazu, sich an den Tieren zu vergreifen.

“In den vergangenen Wochen haben wir sehr viel mehr Fallen in den Bergen entdeckt als für gewöhnlich. Und dann ging letzten Freitag dann eben doch einer unserer Gorillas in die Falle”, erklärte Emannuel de Merode, der Direktor des Virunga Nationalparks dazu.

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag 26. Juli 2020, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 2. August, 18:30 Uhr.

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