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Corona-Pandemie förderte Fleisch-Verzicht

Der Verzicht auf Fleisch aus Gründen des Tierschutzes und Tierwohls wird immer attraktiver.

In der Zeit der Corona-Pandemie, zu deren Ursachen auch die Tiermast für die Fleisch- und Lebensmittelproduktion gezählt wird, ist das Interesse an vegetarischer und veganer Ernährung gestiegen. Ein Indiz dafür liefert der, vor wenigen Tagen veröffentlichte Ernährungsreport 2021 des deutschen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Fleisch- und Wurstkonsum nimmt ab

Dort werden aktuelle Ernährungstrends aufgezeigt. So auch eine Reduktion des Fleischkonsums. "Der Verzehr von Fleisch und Wurst nimmt etwas ab: 26 Prozent der für den Report befragten deutsche Bundesbürger essen täglich oder mehrmals täglich Fleisch und Wurst. Das ist ein Rückgang von 8 Prozentpunkten gegenüber 2015. Alternativen zu tierischen Produkten nehmen acht Prozent der Befragten nach eigenen Angaben mindestens einmal täglich zu sich. Der Anteil der Vegetarier und Veganer hat zugenommen – auf jetzt 10 bzw. 2 Prozent."

Tierwohl und Umweltschutz gewinnen an Bedeutung

In dem Report steht auch, dass 76 Prozent unserer Nachbarn täglich oder mehrmals täglich Gemüse und Obst essen. Dort ist auch nachzulesen, dass 88 Prozent der Befragten wichtig ist auf Lebensmittel-Verpackungen Informationen zu Tierwohl und artgerechter Tierhaltung zu finden. Herkunftsnachweise der Lebensmittel spielen ebenso eine Rolle für Konsumenten vor dem Kauf von Produkten.

Das Thema Umweltschutz spielt in der Ernährung auch eine Rolle: Die Befragten, die schon einmal vegetarische/vegane Alternativen gekauft haben, tun dies nicht nur aus Neugier (71%), sondern vor allem aus Tierschutzgründen (59%) oder weil es gut für das Klima/die Umwelt ist (54%).

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 30. Mai 2021, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 6. Juni 2021, 18:30 Uhr.



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