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Rinder bekommen zu wenig Auslauf

Viele Tiere fristen in der Anbindehaltung ihr Leben als Milchproduzenten in Ställen.

Grasende Rinder auf sattgrünen Weiden mit unbeschränktem Freilauf. Dieses Bild hat sich, nicht zuletzt durch die rege Mithilfe durch Werbung, in unserer Vorstellungskraft verankert. Diesem Bild entspricht das tatsächliche Leben unserer Milch- und Fleischkühe nicht unbedingt.

Es gibt Kühe und Kälber, die ein karges Leben in Ställen und mit sehr wenig Freilauf fristen müssen beziehungsweise in ihren Ställen auch angebunden sind und jeglicher Freiheit beraubt sind. Der Verein RespekTiere kritisiert, dass diese Haltung "legal aber grausam" sei. Denn in Österreich ist den Tieren, per Gesetz, ein Freilauf außerhalb ihrer Ställe von mindestens "90 Tagen" geboten. 

Thomas Putzgruber vom Verein RespekTiere ortet hier aber Unschärfen und Unklarheiten im entsprechenden Gesetz, die dazu führen kann, dass Rinder nur zu einem minimalen Auslauf aus ihren Ställen kommen. Und sie die meiste Zeit bewegungslos und eingepfercht in Stallungen ihr Dasein fristen müssen und dabei sukzessive verwahrlosen. Putzgruber: "Da die Freilauf-Zeit nicht näher und klar definiert ist, gehen wir davon aus, dass diese Zeit in manchen Landwirtschaftsbetrieben sehr, sehr gering ist."

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 14. März 2021, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 21. März 2021, 18:30 Uhr.

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