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Todeszone Vollspaltenboden

In Österreichs Mastbetrieben sterben 80 auf Vollspaltenböden gehaltene Schweine pro Stunde.

Effiziente Tierhaltung in der Schweinefabrik? 700.000 Schweine pro Jahr, oder 2.000 Schweine pro Tag oder eben 80 Schweine pro Stunde bzw. mehr als eines pro Minute sterben in jeder Hinsicht völlig sinnlos am Vollspaltenboden, nur um in der Tierkörperverwertung entsorgt zu werden. Das ist einkalkuliert. Je besser die Haltung, umso weniger Schweine sterben, aber umso mehr muss in ihre Haltung investiert werden. Man kalibriert das Investment deshalb gerade so, dass der Profit maximiert wird.

Gegen dieses eiskalte Profitdenken auf dem Rücken der Schweine protestierte der Verein gegen Tierfabriken (VGT) anlässlich des Ministerrats vor dem Bundeskanzleramt. Jeden Tag, so die Tierschutz-Organisation in ihrer Kritik, den Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger das Verbot des Vollspaltenbodens blockiert, sterben weitere 2.000 Tiere. Deshalb "starben" Aktivist:innen im Schweinekostüm symbolisch im Rahmen eines Die-In vor dem Bundeskanzleramts.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: "Die Tage, Wochen und Monate vergehen, die Regierung zögert jetzt die Diskussion über die Reform der gesetzlichen Haltungsbedingungen für Schweine bis in den Herbst hinaus. Schon vor mehr als einem Jahr hat man uns diese Reform versprochen, Tierschutzminister Anschober sprach davon, dass sie jeden Moment kommen werde. Doch die Minister haben gewechselt und wir warten immer noch. Und währenddessen sterben die Schweine. Es ist ein Trauerspiel und ein Armutszeugnis für die Regierung."

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 27. Juni 2021, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 4. Juli 2021, 18:30 Uhr.



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