Umfrage: Kurz klar vorne, Neos verlieren

FPÖ hält sich trotz Razzia & Ibiza-Buch

Umfrage: Kurz klar vorne, Neos verlieren

Im Wahlkampf kann immer etwas passieren, doch sechs Wochen vor der Wahl ist klar: Der erste Platz wird der ÖVP von Sebastian Kurz nur noch sehr schwer zu nehmen sein. Die Türkisen liegen in der aktuellen ÖSTERREICH-Umfrage mit 35 % klar in Führung (Research Affairs, 505 Online-Interviews von 16. bis 21. August, max. Schwankungsbreite 4,5 %).

Duelle

Wenig Bewegung gibt es auch im Kampf um die Plätze 2 und 3. Erstaunlich: Die FPÖ liegt bei 19 % und kann sich im Rennen um Platz 2 mit der SPÖ (21 %) halten – trotz der Hausdurch­suchung bei Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache und obwohl mit dem Ibiza-Buch die Affäre wieder deutlich in Erinnerung gerufen wurde. Wer Platz 2 macht, hat nicht nur bessere Karten, seinen Job zu behalten, sondern wird vermutlich auch im Koalitionspoker eine gewichtiger Rolle spielen.

Im Match um Platz 4 verlieren die Neos den Anschluss an die Grünen (11  %) und kommen nur noch auf 8 %.

Sonntagsfrage: Wen würden Sie wählen?

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Kanzlerfrage

Könnten die Österreicher den Kanzler direkt wählen, würden sie sich klar für Kurz entscheiden. Er liegt mit 42 % noch deutlich über dem Parteiwert der ÖVP. Rendi-Wagner legt leicht zu, liegt aber immer noch hinter FPÖ-Chef Norbert Hofer auf Platz 3.

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Österreicher halten weiter an Türkis-Blau fest

Koalitionen. Trotz aller Affären, die das vorzeitige Aus der türkis-blauen Koalition gebracht haben, wünschen sich 28 % der Österreicher eine Fortsetzung – mehr als bei allen anderen Varianten und um 2 Prozentpunkte mehr als vor einer Woche.

35 % der Befragten rechnen mit Türkis-Blau nach der Wahl. 14 % glauben an eine Wiederbelebung der türkis-roten Koalition, erwünscht ist diese Form nur von 9 %. Deutlich beliebter wäre der „Dreier“ Türkis-Pink-Grün.

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Schmutziger Wahlkampf: 68 % gegen Rückkehr von FP-Strache

 

Ibiza, Schredder-Affäre, private Urlaubsfotos: Die Österreicher halten diesen Wahlkampf für schmutzig. 42 % sagen sogar: Dieser Wahlkampf ist schmutziger als jener 2017. 54 % halten ihn für gleich schmutzig, Nur 5  % meinen, dass es 2017 schmutziger zugegangen ist als in diesem Jahr.

Die Rückkehr von Heinz-Christian Strache auf das politische Parkett lehnt eine deutliche Mehrheit von 68 % ab. Aber 32 % meinen, er solle zurückkommen. Das sind wesentlich mehr, als sich zur FPÖ bekennen.

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