Interpol jagt Red-Bull-Erben

Polizist totgefahren

Interpol jagt Red-Bull-Erben

Gegen Vorayuth Yoovidhya, Enkel des verstorbenen Mitbegründers des Getränkekonzerns Red Bull, Chaleo Yoovidhya, läuft ein langwieriges Gerichtsverfahren wegen des Todes eines Motorradpolizisten. Der Millionenerbe soll im September 2012 den Beamten in Bangkok mit seinem Ferrari überrollt, mitgeschleift und danach Fahrerflucht begangen haben.

Bislang konnte sich der Red-Bull-Erbe erfolgreich einem Verfahren entziehen. Zuerst gestand ein Angestellter die Tat. Wenig später wurde allerdings klar, er wurde von der Familie nur bezahlt. Dann wird Yoovidhya tatsächlich verhaftet, aber gegen eine "Witz-Kaution" von 12.500 Euro wieder freigelassen. Der Red-Bull-Erbe taucht unter und lässt sogar seinen Privatjet in Singapur zurück.

Internationaler Haftbefehl
Nun, fünf Jahre nach dem tödlichen Unfall, könnte es für den Erben allerdings eng werden. Wie die BILD berichtet, hat sich nun Interpol eingeschaltet und einen internationalen Haftbefehl ausgestellt.  Yoovidhya drohen nun wegen rücksichtsloser Fahrweise mit Todesfolge 10 Jahre Haft.

Chaleo Yoovidhya hatte einst ein Kräutergetränk namens Krating Daeng, den 1982 Blendax-Vertreter Didi Mateschitz an einer Hotel-Bar in Hongkong zu sich nahm. Mateschitz änderte den Geschmack des Getränkes und brachte 1987 gemeinsam mit Chaleo Yoovidhya Red Bull auf den Markt.Dem Österreicher gehören 49% von Red Bull, der Familie Yoovidhya 51 Prozent.

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