Jüdischer Weltkongress: AfD im Parlament

Ronald S. Lauder

Jüdischer Weltkongress: AfD im Parlament "verabscheuenswürdig"

Der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder, hat sich am Sonntag in einer Reaktion auf das Ergebnis der deutschen Bundestagswahl entsetzt über das Abschneiden der Rechtspopulistischen "Alternative für Deutschland" (AfD) gezeigt. Die "schändliche" Partei erinnere an "das Schlimmste" in der Geschichte Deutschlands.

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Es sei "verabscheuungswürdig", dass die AfD nun ins deutsche Parlament einziehen könne. Lauder gratulierte in einer Aussendung aber auch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel zu Platz eins. Die CDU-Politikerin sei "eine wahre Freundin Israels und des jüdischen Volkes."

Auch Europäische Jüdische Kongress zeigt sich besorgt über das starke Abschneiden der AfD. Man vertraue aber darauf, dass die anderen Parteien im Bundestag sicherstellen würden, dass die Rechtspopulisten nicht in einer künftigen Koalition repräsentiert seien.

Äußerungen von AfD-Politikern zeugten von einem alarmierenden Niveau an Intoleranz, wie es dies in Deutschland seit Jahrzehnten nicht gegeben habe, erklärt der Verband.

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