Amokschütze arbeitete bei Uber

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Amokschütze arbeitete bei Uber

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Der Mann erschoss sechs Menschen. Uber will "helfen, wo man nur kann".

Der Mann, der im US-Bundesstaat Michigan wahllos sechs Menschen erschossen haben soll, war ein Uber-Fahrer. Laut Uber wurde der Mann von der Firma für Mitfahrgelegenheiten überprüft, dabei habe es keine Hinweise auf eine kriminelle Vergangenheit gegeben. Uber habe sich an die Polizei gewandt, um bei den Ermittlungen zu "helfen, wo wir nur können", erklärte Sicherheitschef Joe Sullivan.

Der Täter hatte in der 76.000-Einwohner-Stadt Kalamazoo rund 190 Kilometer westlich von Detroit am Samstag an drei Orten auf Passanten geschossen - nahe einem Restaurant, vor einer Autohandlung und vor einem Wohnkomplex. Sechs Menschen wurden tödlich getroffen, eine Jugendliche befand sich am Sonntag nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch in Lebensgefahr.

Festgenommen

Der Schütze war in der Nacht auf Sonntag festgenommen worden, sein Motiv sei noch unklar, wie Polizeisprecher Dave Hines sagte. Laut der Staatsanwaltschaft handelte es sich bei dem Festgenommenen um einen 45-Jährigen. Er sollte am Montag wegen Mordes angeklagt werden.

Ein Mann berichtete einem lokalen TV-Sender, dass er den Wagen des 45-Jährigen zwei Stunden vor dem ersten tödlichen Zwischenfall nur mit Mühe verlassen konnte, weil der Mann halsbrecherisch gefahren sei und nicht habe anhalten wollen. Er habe die Polizei informiert, und seine Freundin habe ein Foto des Fahrers auf Facebook gepostet, um andere Menschen zu warnen, sagte Matt Mellen dem Sender WWMT.

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