Angst vor Chemtrails löst Feuerwehreinsatz aus

Gifte Mixtur verschüttet

Angst vor Chemtrails löst Feuerwehreinsatz aus

Der Tollpatsch musste ins Spital gebracht werden.

Weil er sich vor sogenannten Chemtrails fürchtete, hat ein Mann in Waldshut in der Schweiz am Freitag mit einer Spezialmixtur einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der 59-Jährige musste ins Spital, das Erdreich wurde teilweise entsorgt und Anrainer mussten Fenster und Türen schließen.
 
Der Mann wollte sich gegen eine Giftwolke rüsten und mischte daher im Garten in einem Eimer eine "Schutz-Mischung" aus Muscheln und Polyesterharz. Weil er dabei über den Kübel stolperte, ergoss sich der Cocktail über den 59-Jährigen und über den Boden, wie das Polizeipräsidium Freiburg am Montag mitteilte.
 

Mann ins Spital gebracht

Da das Harz zu Reizungen führen und nicht ohne Weiteres entfernt werden kann, wurde der Mann zur stationären Behandlung ins Spital gebracht. Die Feuerwehr musste das verschmutzte Erdreich abtragen und sicher verpacken.
 
Das Wort Chemtrails setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen für Chemikalien (Chemicals) und Kondensstreifen (Contrails). Verschwörungstheoretiker glauben, dass es sich bei den "Chemikalienstreifen" nicht um in großer Höhe kondensierte Flugzeugabgase handelt, die beim normalen Flugbetrieb entstehen, sondern um Chemikalien, die extra ausgebracht werden.
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