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Somalia

Anschlag in Mogadischu: Mindestens 230 Tote

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Regierung macht Terrormiliz Al-Shabaab verantwortlich

Die Anzahl der Todesopfer nach einem der wohl schwersten Selbstmordanschläge der vergangenen Zeit in Somalia ist auf mehr als 230 gestiegen. Mehrere Getöteten seien  Sonntagfrüh aus den Trümmern der beschädigten Gebäude in Mogadischu geborgen worden, sagte der Polizist Mohammed Dahir. Zudem seien bei dem Selbstmordanschlag am Samstag mehr als 120 Menschen verletzt worden.

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Die Regierung machte aber die Terrormiliz Al-Shabaab verantwortlich.

Ein Attentäter hatte sich am Samstag auf einer der belebtesten Kreuzungen in Mogadischu in einem Lastwagen in die Luft gesprengt, wie Augenzeugen berichteten. Die Explosion habe umliegende Gebäude massiv beschädigt, berichtete ein dpa-Reporter, der sich zu der Zeit des Anschlags in der Nähe befand. Einige Gebäude waren teilweise eingestürzt.

In Somalia kommt es immer wieder zu Anschlägen durch Al-Shabaab. Die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida in Verbindung stehenden militanten Sunniten wollen in dem Land am Horn von Afrika einen sogenannten Gottesstaat mit strikter Auslegung des islamischen Rechts errichten.

 

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