Italo-Passagiere in Flieger auf Mauritius gefangen

Aus Furcht vor Coronavirus

Italo-Passagiere in Flieger auf Mauritius gefangen

Die Angst vor dem Virus geht um. Die italienischen Passagiere in dem Jet mussten sitzen bleiben. Alle anderen durften aussteigen.

70 norditalienischen Passagieren an Bord einer aus Mailand abgeflogenen Alitalia-Maschine ist auf Mauritius der Ausstieg verweigert worden. Die anderen 240 Reisenden durften das Flugzeug verlassen, berichteten italienische Medien.

Das Verlassen der Maschine wurde Fluggästen aus der Lombardei und Venetien verweigert, jenen norditalienischen Regionen, in denen vier Coronavirus-Todesfälle gemeldet wurden. Das Außenministerium in Rom beschäftigt sich mit dem Fall, hieß es. Man habe Kontakt mit der italienischen Botschaft in Pretoria aufgenommen, die für den Inselstaat Mauritius im Indischen Ozean zuständig ist.

Inzwischen ist die Zahl der Infektionen in Norditalien auf 212 gestiegen. 167 Fälle wurden allein in der Lombardei registriert, wo am Montag das vierte italienische Todesopfer gemeldet wurde.
 

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