Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel aus NY

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Verfolgen Sie hier die aktuellen News aus aller Welt in unserem Nacht-Ticker.

Herbert Bauernebel berichtet LIVE



 05:06

Airbus warnt vor EU-Austritt Großbritanniens

Airbus hat vor großen wirtschaftlichen Risiken gewarnt, sollten die Briten aus der Europäischen Union austreten. Der für Großbritannien zuständige Manager Paul Kahn sagte am Mittwoch vor Geschäftsleuten in Wales, allein in diesem Teil des Landes könnten bis zu 200.000 Arbeitsplätze betroffen sein. Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld in Großbritannien durch einen Austritt verschlechtern, werde Airbus mit Sicherheit weitere Investitionen auf der Insel überdenken. Kahn warnte zudem, dass andere Länder beim Flugzeugbau "uns das Butter vom Brot" nehmen wollten. Um welche Staaten es sich handeln soll, sagte er nicht. Allerdings gehen Experten davon aus, dass Deutschland und Spanien die in Großbritannien ansässige Tragflächenproduktion gerne übernehmen würden.

 03:13

Ukraine fordert von EU-Ostgipfel konkrete Beitrittsperspektive: Vor dem zweitägigen Gipfeltreffen der Europäischen Union mit ihren östlichen Nachbarstaaten hat der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin eine konkrete EU-Beitrittsperspektive und Visafreiheit für sein Land gefordert. "Mein Land erwartet von dem Gipfeltreffen die Anerkennung als europäischer Staat", sagte Klimkin der "Welt" (Donnerstagsausgabe)."Wir möchten jetzt in Riga die konkrete Zusicherung erhalten, dass die Ukraine für eine künftige Mitgliedschaft in der Europäischen Union geeignet ist und die Chance hat, in Zukunft Beitrittskandidat zu werden." Die Ukrainer wollten "Licht am Ende des Tunnels sehen" und bräuchten "dringend eine europäische Perspektive", sagte Klimkin der "Welt". Dies würde der Stimmung und dem Reformprozess in der Ukraine einen "unglaublichen Schub" verleihen.

 02:35

Kurz trifft Präsident Sisi: Gespräche über Kampf gegen IS in Ägypten! Außenminister Sebastian Kurz hat am Mittwoch Ägypten besucht und dabei mit seinen Gesprächspartnern über den Kampf gegen die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" gesprochen. Ägypten sei im Kampf gegen den IS "sehr glaubwürdig", sagte Kurz in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen Sameh Shoukry in Kairo. Am Donnerstag will Kurz mit Staatschef Abdel Fattah al-Sisi zusammentreffen. Rund um Sisi ist in Deutschland eine Debatte entbrannt, nachdem der deutsche Bundestagspräsident Norbert Lammert ein Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten abgesagt hat. Lammert begründete diesen Schritt mit "einer systematische Verfolgung oppositioneller Gruppen mit Massenverhaftungen, Verurteilungen zu langjährigen Haftstrafen und einer unfassbaren Anzahl von Todesurteilen".

 01:50

Pipeline-Bruch vor kalifornischer Küste: Deutlich mehr Öl ausgelaufen: Durch den Bruch einer unterirdischen Pipeline vor der kalifornischen Küste sind nach Schätzungen mehrere Hunderttausend Liter Rohöl in den Pazifik geflossen. Lokale und Bundesbehörden waren am Mittwoch weiter mit der Reinigung von Stränden und dem Gewässer beschäftigt, wie die US-Küstenwache mitteilte. Betroffen sei auch der Strand Refugio State Beach rund 30 Kilometer westlich von Santa Barbara, der geschlossen wurde. Die Leitung mit einem Durchmesser von etwa 60 Zentimeter war am Dienstagmittag (Ortszeit) gebrochen - konnte aber später geschlossen werden. Zunächst war lediglich mit dem Austritt von 80.000 Litern gerechnet worden. Die Ursache für die Leckage ist noch unklar.

 01:14

Sex bis in den Tod…

Ein Paar in Kentucky hatten so lange Sex in ihrem Auto, bis sie durch eine Kohlenmonoxidvergiftung durch den laufenden Motor ins Jenseits befördert wurden. David Long (†31) und Violet Iles (†25) gaben sich bei geschlossenen Fenstern in dem Wagen dem Liebesspiel hin, als Abgase wegen eines verrosteten Auspuffs ins Wageninnere gelangten. Der Motor lief noch, als die Toten gefunden wurden.

 00:33

Rolling Stones geben Überraschungskonzert in Los Angeles

Vor ihrer Nordamerika-Tournee haben die Rolling Stones ihre Fans mit einem Club-Konzert überrascht. Die Band kündigte ihren Auftritt in Los Angeles am Mittwochabend wenige Stunden vor Beginn im Online-Dienst Twitter an. Die Show war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Der Auftrittsort wurde offiziell nicht bekanntgegeben. In sozialen Netzwerken wurde darüber spekuliert, dass die Band im 1.200 Zuschauer fassenden Fonda Theater zu sehen sein werde. Viele Fans äußerten sich enttäuscht, da sie kein Ticket ergattern konnten. Die Eintrittskarten für das Überraschungskonzert kosteten lediglich fünf Dollar (4,50 Euro) und damit nur einen Bruchteil der üppigen Preise, die bei Stadionauftritten der Band verlangt werden. Die Tour der Band um Mick Jagger durch 15 Städte in Nordamerika beginnt am 24. Mai in San Diego.

 00:01

US-Luftwaffe schickt erneut geheimnisumwobenes Raumflugzeug ins All: Die US-Luftwaffe hat ihr geheimnisumwobenes Raumflugzeug X-37B zum vierten Mal ins All geschickt. Der unbemannte Mini-Shuttle hob am Mittwoch vom Weltraumbahnhof der US Air Force in Cape Canaveral (Florida) mit Hilfe einer Atlas-Rakete in den Weltraum ab. An Bord waren nach Militärangaben mehrere sogenannte Nanosatelliten, also Kleinstsatelliten, die umgehend ausgesetzt worden seien. Ziel des Einsatzes sei unter anderem der Test eines 32 Quadratmeter großen Solarsegels. Das von Boeing federführend entwickelte Roboter-Gefährt erinnert optisch an die ausgemusterte bemannte Raumfähre ("Space Shuttle"), ist mit nicht einmal neun Metern Länge aber viel kleiner. Sein vorheriger Einsatz endete im Oktober 2014 erst nach einem fast zweijährigen geheimen Erprobungseinsatz im All. Die Luftwaffe bezeichnet die Drohne als Experimentalgleiter zur Erprobung von Leit-, Navigations- und Kontrollsystemen, Avionik, automatischer Landung und Systemen zum Rückholen von Weltraumexperimenten auf die Erde.

 23:27

Todesstrafe im US-Bundesstaat Nebraska abgeschafft

Das Parlament im US-Bundesstaat Nebraska hat die Abschaffung der Todesstrafe beschlossen. Die Abgeordneten votierten am Mittwoch mit 32 zu 15 Stimmen für ein entsprechendes Gesetz, wie das Parlament mitteilte. Die Todesstrafe wird in Nebraska nun durch lebenslange Haft ersetzt. Das angekündigte Veto des republikanischen Gouverneurs Pete Ricketts hätte nur noch symbolischen Charakter, da die Befürworter des neuen Gesetztes die erforderliche Mehrheit von 30 Stimmen erreichten. Nebraska ist der 19. US-Bundesstaat, der die Todesstrafe abgeschafft hat. Elf weitere Staaten verzichten zudem auf Hinrichtungen, ohne das Gesetz offiziell außer Kraft gesetzt zu haben. Viele Bundesstaaten, darunter auch Nebraska, können seit Längerem die für die Hinrichtungen benötigten Medikamente nicht mehr beschaffen, weil sich europäische Pharmafirmen weigern, die bisher verwendeten Mittel zu liefen. In Nebraska wurde seit 1997 kein Häftling mehr hingerichtet. Elf Gefangene sitzen derzeit in dem Bundesstaat in Todeszellen. Ihre Strafe wird nun in lebenslange Haft umgewandelt.

 22:58

Mörder bestellten Pizza, während sie Familie als Geisel hielten….Immer grauenhaftere Details im spektakulären Mordfall, der die US-Hauptstadt Washington D.C. erschüttert: Der Unternehmer Savvas Savopoulos, seine Frau Amy, sein Sohn (†10) und eine Haushälterin wurden in der Vorwoche erstochen und erschlagen in ihrer abgebrannten, 4,5 Millionen Dollar teuren Villa gefunden. Die Familie war die Nacht über gefesselt als Geiseln gehalten und gequält worden, glaubt die Kripo. Die Killer bestellten zwischendurch seelenruhig eine Pizza von der Kette “Dominos”. Ein Assistent hatte dazu 40.000 Dollar Cash bei dem Gebäude abgeliefert. Dennoch wurde die Familie getötet. Eine Video-Überwachungskamera zeigt einen der Täter mit einer Kapuze auf der Flucht…

 22:45

Bill Cosby von Vergewaltigungsopfer verklagt: Wegen Rufmord…

Ex-Model Janice Dickinson (60) hatte zunächst behauptet, TV-Legende Bill Cosby hätte sie bei einen Treffen 1982 in Lake Tahoe (Kalifornien) mit Drogen betäubt und dann vergewaltigt. Der Fall freilich ist verjährt, doch Cosbys Team hatte sie dann der Lüge bezichtigt. Jetzt klagte Dickinson wegen Rufschädigung und “emotionalem Stress”.

 22:30

Ölpest bei Santa Barbara: Ölteppich dehnt sich aus

Bereits 14 Kilometer der traumhaften Küstenlandschaft in Kalifornien nahe dem Urlaubsort Santa Barbara sind von der schwarzen Ölbrühe verseucht nach dem Bruch einer Pipeline. 80.000 Liter Öl flossen in den Pazifik. Die Bilder schockieren: Strände sind mit Ölklumpen übersät, Vögel verendeten mit ölverschmierten Federn. Schiffe der Küstenwache halfen bei den Reinigungsarbeiten: Die Ausbreitung des Ölteppich sollte mit schwimmenden Plastikbarrieren unterbunden werden. Die 1991 gebaute Ölpipeline führt von einer Ölanlage vor der Küste zu einer “Exxon Mobile”-Raffinerie. Der Fischfang wurde in der Region eingestellt, Strände und ein Campingplatz geschlossen.

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