Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel aus NY

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Verfolgen Sie hier die aktuellen News aus aller Welt in unserem Nacht-Ticker.

Herbert Bauernebel berichtet LIVE

 03:58

Flüchtlinge: G7 und Golfstaaten geben 1,8 Milliarden Dollar

Die G7-Industriestaaten und die Länder am Golf haben den Vereinten Nationen am Dienstag 1,8 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) zusätzlicher Hilfe zur Versorgung der Flüchtlinge zugesagt. Das Geld soll nach Angaben des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier insbesondere dem UNO-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR und dem Welternährungsprogramm (WFP) überwiesen werden, sagte Steinmeier am Dienstag (Ortszeit) nach einem UNO-Flüchtlingsgipfel in New York. "Es gibt kaum eine Region in der Welt, in der das Thema Flüchtlinge gegenwärtig nicht diskutiert wird", sagte Steinmeier nach dem Außenministertreffen zur Flüchtlingskrise. "Wir sehen uns mit der höchsten Zahl an Flüchtlingen und Vertriebenen seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert." Und ausgerechnet in dieser Situation "rufen die internationalen Hilfsorganisationen selbst um Hilfe".

 02:54

EU-Beauftragter: Auch IS erstarkt in Afghanistan

Nach der Einnahme der Stadt Kunduz durch die Taliban hat der EU-Sonderbeauftragte für Afghanistan vor einem Erstarken der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in dem Land gewarnt. "In den vergangenen Wochen hat sich der IS in Afghanistan neu formiert", schreibt Franz-Michael Mellbin in einem Beitrag in der deutschen Zeitung "Die Welt" (Mittwoch). Die Extremisten hätten unter anderem Stammesführer brutal ermordet und ganze Familien gefangen genommen. Annahmen, die IS-Terrorgruppe werde in Afghanistan ein Randphänomen bleiben, hätten sich als unrichtig erwiesen. "Der Optimismus war verfrüht."

 01:54

VW-Dieselskandal: Erster US-Landkreis klagt wegen Umweltverschmutzung

Im Skandal um manipulierte Abgas-Messwerte hat der erste US-Landkreis Volkswagen (VW) verklagt. Harris County in Texas fordert wegen Luftverpestung durch mindestens 6000 in der Region verkaufte VW-Diesel mehr als 100 Millionen Dollar (89 Millionen Euro), wie das Büro des zuständigen Staatsanwalts Vince Ryan am Dienstag in Houston mitteilte. Volkswagens betrügerische Aktionen hätten es dem Landkreis erschwert, die staatlichen Klimaschutzvorgaben einzuhalten und so die Bürger zu schützen, sagte Ryan. "Diese manipulierten Autos haben jeden Tag deutlich mehr Abgase als gesetzlich erlaubt ausgestoßen".

 01:34

Konfliktparteien in Ukraine einigen sich auf Waffenabzug

Vor dem Ukraine-Gipfel am Freitag in Paris haben sich die Konfliktparteien auf einen Rückzug von Waffen entlang der Frontlinie verständigt. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier bezeichnete die Paraphierung einer entsprechenden Vereinbarung am Dienstag (Ortszeit) in New York als "wichtigen Schritt". Damit könne der seit Anfang September weitgehend eingehaltene Waffenstillstand im Osten der Ukraine weiter abgesichert werden. Jetzt müssten allerdings auch die schweren Waffen von den Konfliktherden abgezogen werden. Der Abzug der Waffen war bereits Mitte Februar beim Ukraine-Gipfel der Staats- und Regierungschefs aus Russland, der Ukraine, Frankreich und Deutschland in Minsk vereinbart worden. Wie viele andere Bestimmungen des Minsker Abkommens wurde er bisher aber nicht umgesetzt.

 00:47

Deutscher Literaturkritiker Hellmuth Karasek gestorben

Der bekannte deutsche Literaturkritiker, Journalist und Schriftsteller Hellmuth Karasek ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 81 Jahren. Das bestätigte seine Familie in Hamburg. Karasek war einer der profiliertesten Literaturkritiker Deutschlands. Weite Bekanntheit erlangte er durch seine langjährige Teilnahme (1988-2001) an der ZDF-Kultursendung "Das Literarische Quartett" unter Leitung von Marcel Reich-Ranicki (1920-2013). Seine journalistische Laufbahn begann er bei der "Stuttgarter Zeitung", danach war er Theaterkritiker bei der Wochenzeitung "Die Zeit" in Hamburg. Mehr als 20 Jahre lang leitete er das Kulturressort des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Seine Erfahrungen verarbeitete er in dem Roman "Das Magazin". Bis 2004 war er Mitherausgeber des Berliner "Tagesspiegel"

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 00:27

Ralph Lauren gibt Chefposten nach 48 Jahren ab

Star-Designer Ralph Lauren gibt nach 48 Jahren an der Spitze des nach ihm benannten Kleidungskonzerns den Chefposten ab. Stefan Larsson, bisher Top-Manager der Marke Old Navy vom Rivalen Gap, wird den Vorstandsvorsitz im November übernehmen, wie die Ralph Lauren Corporation am Dienstag in New York mitteilte. Der 75-jährige Gründer des Modelabels wird zwar die Leitung des Tagesgeschäfts abgeben, als Verwaltungsrats- und Design-Chef aber weiter Einfluss nehmen. "Mein Job ist es, immer über die Zukunft unserer Firma nachzudenken - Stefan Larsson ist außergewöhnlich begabt und wird ihr eine frische und globale Perspektive bringen", sagte Lauren.

 00:10

400 reichste US-Bürger verfügen über 2,34 Billionen Dollar

Die Zahl der Ultrareichen in den USA nimmt von Jahr zu Jahr zu. Auf die am Dienstag vom Wirtschaftsmagazin "Forbes" veröffentlichte Liste der 400 reichsten US-Menschen kamen dieses Jahr nur solche mit einem Vermögen von mindestens 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro). 2014 lag die Schwelle noch bei 1,55 Milliarden Dollar. Der Microsoft-Mitbegründer Bill Gates landete mit 76 Milliarden Dollar an persönlichem Vermögen das 22. Jahr in Folge mit großem Abstand auf dem ersten Platz. 1993 hatte er den Investment-Guru Warren Buffett von der Spitze der Liste verdrängt. Buffett nahm dieses Jahr mit 62 Milliarden Dollar erneut die zweite Position ein. Die Internet-Milliardäre sind 2015 besonders stark vertreten: Amazon-Gründer Jeff Bezos belegt mit 47 Milliarden Dollar den vierten Rang, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mit 40,3 Milliarden den siebenten. Die Google-Mitbegründer Larry Page (33,3 Milliarden Dollar) und Sergey Brin (32,6 Milliarden) liegen auf dem zehnten und dem elften Platz.

 23:19

Mehr als 900.000 VW-Autos von Skandal in Frankreich betroffen

In Frankreich sind einem Medienbericht zufolge möglicherweise mehr als 900.000 Autos vom VW-Abgasskandal betroffen. Das berichtet der französische Sender TF1 am Dienstag. Darunter seien VW-, Audi- und Skoda-Modelle. Bei VW in Frankreich war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. VW hatte vor gut einer Woche zugegeben, Abgaswerte von Diesel-Fahrzeugen in den USA mit einer Software manipuliert zu haben. Insgesamt sind nach Konzernangaben weltweit bis zu elf Millionen Fahrzeuge betroffen. Seither kommen immer neue Details über das Ausmaß der Affäre ans Licht. Gegen den wegen der Affäre zurückgetretenen VW-Chef Martin Winterkorn ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Betrugsverdachts.

 22:55

Jim Carrey reagiert auf Selbstmord seiner Freundin: “Wie vom Blitz getroffen!”

Bis letzte Woche schienen Hollywood-Star Jim Carrey und Cathriona White (28) noch ein verliebtes Paar, doch dann endete die Beziehung. “Ich verabschiede mich von Twitter!”, postete sie: “Ich hoffe, dass ich euer Leben erleuchtete!” Jetzt wurde die Leiche der Frau gefunden, sie nahm sich das Leben. In einem Abschiedsbrief an Carrey erwähnte White den “Break-up” als möglichen Grund für den Suizid. Der Schauspieler reagierte: “Ich bin geschockt und zutiefst betroffen über das Ableben meiner süßen Cathriona”, hieß es in einer Stellungnahme: “Sie war eine delikate irische Blume, zu sensibel für diese Welt…”. Er wäre wie vom Blitz getroffen, schrieb Carrey.

 22:40

Horror in der Bronx: Mutter wirft Baby aus dem Fenster

Jennifer Berry (33) wurde wegen Mordes angeklagt, als sie ihr Neugeborenes aus dem siebenten Stock eines Apartmentkomplexes in der Bronx (New York) warf. Das Mädchen hatte den Aufprall im Hof zunächst überlebt, starb später im Spital. Die Frau soll verwirrt gewirkt haben, auffällig vor allem ein starrer, leerer Blick, so ein Besucher, der ihre Verhaftung sah: “Der Teufel schaute aus ihren Augen”. Die Frau hatte das Baby in der Dusche zur Welt gebracht, behauptete zuerst, das Mädchen sei bereits vor dem Wurf tot gewesen. Die Autopsie widerlegte diese Aussage klar.

 22:15

Countdown zur Exekution: Mutter soll durch Griftspritze sterben

Selbst ein Appell von Papst Franziskus nütze nichts: Der Begnadigungsausschuss des US-Staates Georgia lehnte ein Ansuchen auf eine Aufschiebung der Hinrichtung von Kelly Renee Gissendaner ab. Die dreifache Mutter soll um 19 Uhr Ortszeit (Mittwoch, 1 Uhr MEZ) in der Todesskammer eines Staatsgefängnisses sterben. Die 47-Jährige war 1997 zum Tod verurteilt worden, nachdem ihr Liebhaber ihren Gatten getötet hatte. Gissendaner soll den Mord angestiftet haben. Neben dem Pontifex hatten sich auch ihre drei Kinder für eine Aufhebung der Todesstrafe eingesetzt.