Diebe wollten Freuds Asche steheln

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Diebe wollten Freuds Asche steheln

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Die historische Urne wurde bei der "verachtenswürdigen Tat" beschädigt.

Die Urne mit der Asche von Sigmund Freud und seiner Frau Martha wäre in London beinahe Dieben in die Hände gefallen. Die bisher unbekannten Täter hätten zu Silvester oder am Neujahrstag auf einem Friedhof im Norden Londons versucht, die Urne mit den sterblichen Überresten des Begründers der Psychoanalyse zu stehlen, wie die Polizei am Mittwoch berichtete.

Zwar hatten sie keinen Erfolg - das wertvolle historische Gefäß, das aus der Zeit von vor 300 vor Christus stammt, sei aber schwer beschädigt worden. Daniel Candler von der Kriminalpolizei nannte die Tat "verachtenswürdig": "Selbst wenn man den finanziellen Wert der einzigartigen Urne und die historische Bedeutung beiseite lässt, ist es nicht zu glauben, dass jemand ein Objekt an sich nehmen würde, das die letzten Überreste einer Person enthält."

Die Polizei rief zur Mithilfe bei der Suche nach dem oder den Tätern auf. Der österreichische Psychologe hatte seine letzten Lebensjahre in London verbracht und war dort 1939 gestorben.

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