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48.000 Quadratkilometer

Eisbären bekommen Schutzgebiet in Alaska

Damit wurde ein großer Schritt gegen das Aussterben der Tiere gesetzt.

Die USA haben in Alaska und vor der Küste des Staats ein Gebiet von 484.000 Quadratkilometern zum wichtigen Lebensraum von Eisbären erklärt. Innenstaatssekretär Tom Strickland sprach von einem Schritt nach vorne, um die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren.

Die größte Bedrohung für die Eisbären sei das durch den Klimawandel ausgelöste Abschmelzen des Polareises, sagte Strickland in Washington. Das Schutzgebiet ist etwa 5.200 Hektar kleiner als in einem im vergangenen Jahr veröffentlichten vorläufigen Plan vorgesehen.

Die Ausweisung des Gebiets als wichtiger Lebensraum könnte künftige Öl- und Gasbohrungen vor der Küste weiteren Beschränkungen unterwerfen. Bundesgesetze verbieten jegliches Vorgehen, das einen schädlichen Einfluss auf solche Schutzgebiete haben könnte. Das US-Innenministerium hat Eisbären als bedroht eingestuft und dabei auf den Rückgang des Polareises in den vergangenen Jahrzehnten verwiesen.



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