Todes-Seuche

Erster Ebola-Fall in den USA

Erster Ebola-Fall in den USA
© AFP (Archivbild)
Mann hielt sich in Liberia auf - Nahrungsmittel in Liberia werden knapp.
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In den USA ist erstmals ein Patient mit Ebola diagnostiziert worden. Dabei handle es sich um den ersten außerhalb von Westafrika diagnostizierten Ebola-Fall seit Ausbruch der Epidemie, teilte der Leiter der US-Gesundheitsbehörde, Tom Frieden, am Dienstag (Ortszeit) bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit.

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Liberia: Nahrungsmittel werden knapp
Liberia ist das Land in Westafrika, das am schwersten von der Ebola-Epidemie betroffen ist. Nach Angaben von Liberias Handelsminister Axel Addy sind dort bisher mehr als 2.000 Menschen an dem Virus gestorben.

Die Epidemie hat Addy zufolge alle Bereiche des Landes erfasst und die im vergangenen Jahr um acht Prozent gewachsene Wirtschaft einbrechen lassen. So sei der Export von Eisenerz und Latex, den beiden Hauptexportprodukten, nahezu zum Erliegen gekommen. Viele Arbeiter seien daher ohne Job.

Gefährdet sei auch die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln. Die Vorräte an Reis, dem Hauptnahrungsmittel in Liberia, drohten Ende November auszugehen.

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