Nach Terrorakt
Festnahmen nach Anschlag in Kenia
Nach dem Massaker der somalischen Al-Shabaab-Miliz in einer kenianischen Universität mit 148 Toten sind nach Medienangaben mehrere Verdächtige festgenommen worden. Der britische Sender BBC berichtete am Samstag in der Früh unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle, auf dem Campus in Garissa seien vier Überlebende gefunden worden. Zwei von ihnen würden als Verdächtige gelten.
Einer soll aus Tansania kommen. Er habe keine bekannten Verbindungen zur Universität. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, die kenianische Polizei habe im Zusammenhang mit dem Terrorakt fünf Verdächtige festgenommen. Dies habe Innenminister Joseph Nkaissery am Freitag erklärt. CNN berief sich auf seinen Partner NTV.
Unterdessen verurteilte US-Präsident Barack Obama den Angriff auf die Universität in der Stadt Garissa scharf. Die "terroristische Gewalttat" an der Universität von Garissa, "wo unschuldige Männer und Frauen schamlos und brutal niedergemetzelt wurden", könne mit Worten gar nicht angemessen verurteilt werden, sagte er laut Weißem Haus am Freitag in einem Telefonat mit Kenias Präsident Uhuru Kenyatta. Der US-Präsident sprach dem kenianischen Präsidenten sein Beileid aus.
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